Wolmirsleben (chj) l "Wir wussten alle, dass es schwer wird. Aber nun die zweite deutliche Niederlage einstecken zu müssen, ist schon ein herber Dämpfer", erklärte Benjamin Prosowski, Handballer des SV Germania Borne, nach der 19:30 (7:15)-Pleite gegen den Landsberger HV. Es wäre sicher zu früh, den Teufel an die Wand zu malen. Aber bereits nach zwei Partien in der Sachsen-Anhalt-Liga wurde deutlich, dass der Klassenerhalt ein hartes Stück Arbeit wird.

Mit einem Siebenmeter zur 1:0-Führung - die die einzige bleiben sollte - begrüßte Steffen Halfpap die Zuschauer in der Wolmirslebener Sporthalle. Aber die Gäste glichen postwendend aus. Etwa zehn Minuten lang blieb es ausgeglichen, ehe die Landsberger das Zepter in die Hand nahmen. Ihre Deckung stand grundsolide, blockte immer wieder Wurfversuche ab und leitete somit schnelle Gegenstöße ein. Nach und nach zog der LHV davon.

"Wir haben zu wenig Druck auf die gegnerische Deckung aufgebaut", haderte Prosowski. "In den Positionsangriffen haben wir nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten." Aber auch vorn wurden Mängel offensichtlich. "In der Deckung waren wir ebenfalls zu harmlos."

Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Bild fort. "Wir haben zu viele einfache und inindividuelle Fehler produziert, sodass Landsberg immer wieder zu einfachen Treffern kam." Am Ende war auch die Luft raus, da Bornes Wechselmöglichkeiten begrenzt waren. Neben den Zuschauern, "die uns trotzdem bis zum Schluss unterstützt haben", hob Prosowski die Keeper hervor. "Bastian Krautwald hat erneut eine starke Leistung gezeigt, genau wie Daniel Brinkmann." Nach dem zweiten Dämpfer gilt nun: "Kopf hoch und nach vorn schauen."

Germania Borne: Krautwald, Brinkmann - Schulke (1), Hagemeyer (2), Prosowski (2), Schafflik (1), S. Halfpap (7), T. Halfpap (1), Lahne (3), Fink (1), Süssig, Neugebauer

Siebenmeter: Borne 3/4 - Landsberg 8/8; Zeitstrafen: Borne 6 - Landsberg 7; Rot: Ronny Schafflik (53. Minute, Foulspiel) -Borne-