Langenstein/Atzendorf (chj) l Nach den jüngsten Resultaten der ZLG Atzendorf (11.) könnte man meinen, dass sie morgen ab 14 Uhr als Favorit zum SV Langenstein (14.) reist. Diesem Gedanken schiebt Trainer Steffen Grohe jedoch einen Riegel vor: "Diese Rolle haben wir nicht inne." In der Fußball-Landesklasse gäbe es nur schwere Spiele.

"Keiner aus der Mannschaft soll denken, dass wir bereits irgendetwas erreicht haben", sagt Grohe. Mit nunmehr elf Punkten auf der Habenseite ist das Tabellenende zwar etwas in die Ferne gerückt, doch die Situation könnte ganz schnell wieder kippen. "Wir wissen die Lage einzuschätzen." Deswegen forderte der ZLG-Coach, dass in den nächsten beiden Partien nicht verloren werden dürfe.

Dafür müssen die Atzendorfer aber erst einmal in Langenstein bestehen. Die aufgestiegenen Gastgeber gewannen bislang noch keinen einzigen Vergleich und sind mit drei Punkten Vorletzter. Unterschätzen dürfen die Gäste ihren Gegner aufgrund der Tabellensituation aber nicht. Grohe hat Langenstein als "spielstark" in Erinnerung, auch wenn die letzten Vergleiche schon Jahre zurückliegen. Außerdem haben die Harzer mit Marcel Herschelmann einen starken Verteidiger aus der Landesliga-Elf von Germania Halberstadt II verpflichtet, den es aus Atzendorfer Sicht erst einmal zu überwinden gilt.

Es fehlen: Kay Faatz, Andreas Spangenberg (beide fraglich); SR: Miriam Schweinefuß (Rieder)