Dessau (chj) l Sieben Spiele, sieben Siege - die Frauen des TTC "Glück Auf" Staßfurt dominierten bislang die Tischtennis-Verbandsliga nach Belieben. Nun hat die Weiße Weste einen kleinen Fleck davon getragen. Die Bodestädterinnen reisten siegesgewillt nach Dessau, doch sie trennten sich mit einem 7:7-Remis vom SV Turbo.

Bereits die Doppel verliefen nicht nach dem Geschmack der Gäste. Sowohl Petra Linow/Alyssa Zeitz als auch Marion Vollmer/Luisa Windirsch unterlagen ihren Kontrahenten. "Marion und ich haben erstmals in dieser Saison ein Doppel verloren. Es war nicht unser Tag", sagte Windirsch. "Und für Alyssa war es schwierig, auf unterschiedliche Spielertypen zu treffen." Die 18-Jährige bestreitet ihre erste Saison in der Verbandsliga. So ging es mit einem 0:2-Rückstand in die Einzel. "Ein ungünstiger Start."

In der ersten Runde legten die Staßfurterinnen den Grundstein zum Punktgewinn und bügelten die Doppel wieder aus. Mit drei Siegen aus vier Vergleichen stand es 3:3. Die beiden weiteren Einzel-Runden verliefen gleichwertig. Beide Seiten holten jeweils vier Punkte und besiegelten damit das Unentschieden.

Auch wenn ein Punktverlust nach sieben souveränen Erfolgen schon einer kleinen Krise gleichkommt, erstickt Windirsch diesen Gedanken im Keim: "Das kann mal passieren, wir sind auch nur Menschen. Außerdem ist Dessau nicht schlecht und spielt seit Jahren Verbandsliga." Windirsch gab beim SV Turbo ihr erstes Einzel in dieser Saison ab. Sechs Drei-Satz-Siege untermauerten trotz Remis` die Staßfurter Ambitionen, denn "eigentlich hatte keiner einenschlechten Tag". Mal nicht zu gewinnen, sei einfach passiert und ändere an den eigenen Ansprüchen nichts. "Wir haben ja nicht verloren. Und das soll auch so bleiben. Wir wollen in der Rückrunde verlustpunktfrei bleiben", gibt Windirsch die Marschroute für die Rückrunde vor, die am 11. Januar 2015 beginnt.

Staßfurt: Vollmer (3), Linow (1), Zeitz (1), Windirsch (2)