Borne/Wolmirsleben (chj/dh) l Die Handballer des SV Germania Borne bestreiten heute ab 16.30 Uhr ihr letztes Heimspiel des Jahres in der Sachsen-Anhalt-Liga. Dazu reist der HSV Haldensleben an. Vor der Saison setzte sich das Schlusslicht ein Ziel: Die Wolmirslebener Sporthalle sollte das neue "Wohnzimmer" werden. Davon war bislang ergebnistechnisch noch nicht viel zu sehen. Doch wann wäre ein besserer Zeitpunkt, als wenige Wochen vor Weihnachten die ersten Punkte in der neuen Spielstätte einzufahren?

An Motivation wird es den Gastgebern also nicht mangeln. Das tut es allerdings auch beim Gegner, dem Siebten der Tabelle, nicht. HSV-Trainer Matthias Schröder sieht seine Mannschaft als klaren Favoriten. "Aber aufgrund unserer personellen Situation wird es alles andere als eine einfache Aufgabe." Christoph Hilliger ist nach seiner Disqualifikation im Auswärtsspiel in Kühnau für zwei Partien gesperrt worden. In Borne sitzt er zum letzten Mal seine Strafe ab. Außerdem wird David Stolze "mit Verdacht auf Bandscheibenvorfall fehlen", sagte der Trainer.

Weitere Blessuren hier, andere Erkrankungen da: Am Ende wird Schröder erst kurz vor dem Anwurf wissen, welche Akteure ihm tatsächlich zur Verfügung stehen. Trotzdem: "Wir wollen unserer Favoritenrolle gerecht werden." Trotz der Rollenverteilung nimmt Schröder die Gastgeber nicht auf die leichte Schulter. "Manche Spiele hat Borne unglücklich verloren, man darf diese Mannschaft nicht unterschätzen."

Dazu will der HSV verhindern, was ihm zuletzt gegen Gommern (26:26) zum Verhängnis wurde: "Dort haben wir 15 Gegentore über die erste und zweite Welle bekommen, das müssen wir unterbinden." Damit sollte die Marschroute der Germania klar sein.