Atzendorf (chj) l Die Fußballer der ZLG Atzendorf, die sich nach wie vor nicht über den Verbleib in der Landesklasse sicher sein dürfen, empfangen morgen ab 15 Uhr den SV Westerhausen. Der Vierte reist zum Zwölften. Auf dem Papier eine eindeutige Angelegenheit, aber die Gastgeber sind weit davon entfernt, die Köpfe bereits im Vorfeld in den Sand zu stecken.

"Westerhausen ist nicht mehr das, was es noch in der vergangenen Saison war", weiß Steffen Grohe aus dem ZLG-Trainergespann mit Heiko Spangenberg. Der SVW peilte den Aufstieg an, schrammte nur knapp daran vorbei und hat nun sechs Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Schackstedt. Nicht ohne Grund weiß Grohe, dass "durchaus etwas machbar ist".

Dafür muss aber vor allem die Defensive wieder voll auf der Höhe sein. Der Einsatz von Westerhausens Friedrich Reitzig ist fraglich, was die Gäste aber nicht schwächen würde. Vor allem Kapitän Steffen Kittke stellt eine große Gefahr dar. Der Hüne weiß seinen Körper genau einzusetzen und dürfte den Atzendorfern einiges abverlangen. "Jeder muss deswegen wieder für den anderen da sein", fordert Grohe.

Es fehlen: Tobias Sura (5. Gelbe), Artan Isufi (Arbeit, fraglich), Christian Rock, Alexander Kutz (beide krank)

Hinspiel: 0:3; SR: Martin Roye (Dessau-Kochstedt)