Das letzte Wort im Rennen um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga ist noch längst nicht gesprochen. Dies gilt auch für den SV Förderstedt (16.), der jedoch morgen ab 15 Uhr vor heimischer Kulisse gegen den FC Einheit Wernigerode (11.) seine Hausaufgaben erledigen muss.

Förderstedt l Im Tabellenkeller ist es äußerst spannend. Da es aufgrund von Abmeldungen diverser U 23-Teams zu Änderungen in der Oberliga kommt, die ihre Streuwirkung bis auf die Kreisoberligen Sachsen-Anhalts ausweiten werden, gibt es nach aktuellem Stand nur zwei Absteiger in der Landesliga. Um am Ende nicht zu diesen zu zählen, muss der SV Förderstedt allerdings noch das Ruder rumreißen und punkten. Mit Wernigerode reist ein Gegner an, der fünf Ränge über dem SVF staht, jedoch nur sechs Zähler mehr auf dem Konto hat. Angesichts der Förderstedter Situation zählt dieser Gegner in die Kategorie "schlagbar".

Ein leichter Gang wird es jedoch nicht, dafür sorgen zwei Gründe. Zum einen der FC Einheit: "Der Gegner agiert sehr körperbetont und hat erfahrene Akteure in seinen Reihen", weiß SVF-Coach Jens Liensdorf. Zum anderen geht es aber auch um die Förderstedter Köpfe. Nach der bitteren 3:6-Pleite in Ottersleben galt nämlich unter der Woche, selbige "wieder frei zu bekommen".

Der Schlachtplan steht zumindest bereits. "Wir wollen aus einer kompakten Defensive heraus spielen", erklärt Liensdorf. So simpel diese Forderung klingt, so wichtig dürfte ihre Einhaltung werden. Denn häufig kassierte der SVF bereits in den Anfangsminuten Gegentore. "Wir dürfen nicht wieder ins offene Messer laufen." Die Null soll möglichst lange stehen. Aus gutem Grund: "Die Mannschaft ist fit. Zuletzt waren wir Ottersleben ab der 60. Minute überlegen." Auf diese Karte wollen die Förderstedter auch morgen setzen. Kämpferisch soll dann Zähbares angepeilt werden.

Hinspiel: 1:3; SR: Markus Peter (Arnstedt); Es fehlt: Marco Janich (Rotsperre)

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