Die Tennis-Saison steht bereits in den Startlöchern. Mit drei Mannschaften ist auch Wacker Westeregeln dafür bestens gerüstet, auch wenn die Ziele der einzelnen Teams doch recht bescheiden ausfallen.

Von Christian Jäger

Westeregeln l An diesem Wochenende haben die Westeregelner noch kein Pflichtspiel. Doch am 1. Mai geht es für die beiden Herren- sowie das Damenteam los. Anstatt Aufstiegsparolen auszurufen, backt man in Westeregeln eher kleinere Brötchen. Die Frauen hätten den Klassenerhalt zum Ziel ernannt, "aber noch tiefer geht es ja nicht", sagt Spielführerin Carmen Hohmann. In der Bereichsliga haben sie nur ein Ziel: "Nicht Letzter werden."

Der Aufstieg sei ohnehin kein Thema, selbst wenn die Damen auf dem ersten Platz abschließen würden. "In der Landesliga würden wir zum Teil auf junge Mädchen treffen, wir sind im Schnitt ja etwas älter", erklärt Hohmann. Dies gilt insbesondere für Annemarie Westphal. Mit "Baujahr" 1938 ist sie die erfahrenste im Team. "Bei personellen Notfällen würde sie auch aushelfen."

Die Westeregelnerinnen treffen zum Auftakt auf Tangerhütte und können es kaum erwarten. "Endlich geht es wieder nach draußen", reibt sich Hohmann die Hände. "Es ist schön, wieder gegen andere zu spielen als die eigenen Vereinsmitglieder."

Ähnlich freudig blicken die Männer dem Auftakt entgegen. "Natürlich wollen wir spielen, sonst hätte wir die Mannschaft nicht gemeldet", sagt Thomas Witte, Kapitän der Herren 40, die in der Bereichsklasse starten werden.

Das Team hat bislang eine Trainingseinheit draußen absolviert, eine zweite wird vor dem Auftakt gegen Germania Magdeburg II folgen. Das klingt wenig, ist in Westeregeln aber viel. "In den Vorjahren sind wir direkt in die Punktspiele gestartet", erklärt Witte.

Zwar haben die Herren 40 einen breiten Kader gemeldet, der Kern ist jedoch ein kleiner. Außerdem kann Wacker dieses Jahr keine Unterstützung von der Gaensefurther Sportbewegung erhalten, da diese in derselben Altersklasse gemeldet haben.

Dem dünnen Personal entsprechend, fallen die Ziele bescheiden aus. "Wir wollen uns möglichst gut verkaufen, dabei aber den Spaß und die Geselligkeit nicht zu kurz kommen lassen." Witte stellt aber auch klar, "dass wir nicht zum Futter der Gegner werden wollen".

 

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