Aschersleben/Staßfurt (rse/chj) l Am vergangenen Wochenende waren zwei Tennis-Mannschaften der Gaensefurther Sportbewegung aktiv. Ihre Ergebnisse hätten allerdings kaum unterschiedlicher ausfallen können. Während die Herren in der Bereichsliga eine 1:5-Schlappe beim TC Grün-Weiß Aschersleben hinnehmen mussten, feierten die Herren 60 einen souveränen 6:0-Erfolg über Wittenberg.

Herren Bereichsliga

TC G-W Aschersleben -

Gaensefurther Sportb. 5:1

Die Staßfurter reisten mit einer starken Besetzung von sechs Spielern zu den befreundeten Ascherslebenern. Dabei kamen auch alle zum Einsatz. Erfolgreich war der Ausflug in die Nachbarstadt aber nicht.

Das Unheil nahm früh seinen Lauf. Timm Leopold und Christian Schrader unterlagen ihren Kontrahenten jeweils in zwei Durchgängen. Etwas spannender machte es die Spitzenspieler Ronny Selig und Ascherslebens Sebastian Haberecht. Sie lieferten sich ein wahres Marathon-Match. Über drei Stunden jagten sich beide die Grundline entlang. Am Ende entschied Haberecht den Matchball für sich. Den Staßfurter Ehrenpunkt sicherte Michael Busse.

Im Doppel kamen Frank Müller und Nicolas Bothe zum Einsatz. Beide gingen über drei Sätze, der TCA hatte jedoch erneut das bessere Ende für sich. Leopold und Schrader unterlagen nach zwei Durchgängen. Beide Paarungen traten erstmals zusammen an.

Für die Staßfurter war es bereits die dritte Niederlage im dritten Spiel, wodurch sie die Rote Laterne übernahmen. Dieser können sie sich am 14. Juni im Keller-Duell mit Oschersleben II entledigen.

Einzel: Sebastian Haberecht - Ronny Selig 3:6/6:3/6:3, Philipp Weise - Timm Leoppold 6:2/6:1, Christian Fricke - Christian Schrader 7:6/6:2, Andre Lucas - Michael Busse 1:6/3:6; Doppel: Weise/Zerm - Leopold/Schrader 7:6/6:3, Fricke/Lucas - Frank Müller/Nicolas Bothe 6:3/6:7/7:5

Bereichsliga Herren 60

Gaensefurther Sportb. -

TC Wittenberg 6:0

Anders als beim Remis in Bernburg konnten die Staßfurter diesmal in Bestbesetzung auflaufen. Achim Engel, die Nummer eins der Gaensefurther, beendete seinen Vergleich ohne Probleme mit 6:1 und 6:2. Reiner Christoph hatte hingegen Anlaufschwierigkeiten, drehte jedoch einen Rückstand im ersten Satz noch zum Sieg. Der zweite ging dann mit 6:0 an ihn.

Noch mehr zu kämpfen hatten Norbert Krebs und Hans-Georg Schneider. Beide gewannen den ersten Durchgang, gaben jedoch den zweiten ab. Aber sowohl Schneider als auch Krebs behielten die Nerven und entschieden ihre Partien im Tiebreak für sich. Die Gaensefurther legten zum 4:0 vor, der Sieg war ihnen also bereits nach den Einzeln sicher. Sie ließen die Zügel allerdings auch in den Doppeln nicht schleifen - für die Gäste gab es nichts zu holen. Die Staßfurter kletterten damit auf den zweiten Platz. "Damit bleibt das angestrebte Ziel Landesliga fest im Blick", erklärte Kapitän Norbert Krebs.

Einzel: Achim Engel - Peter Fasbender 6:1/6:2, Reiner Christoph - Eugen Merten 7:5/6:0, Norbert Krebs - Jürgen Schippmann 6:3/4:6/7:6, Hans-Georg Schneider - Wolfgang Bergmann 6:4/3:6/7:6; Doppel: Engel/Schneider - Fasbender/Merten 6:1/6:1, Christoph/Krebs - Schippmann/Bergmann 6:2/6:0