Staßfurt (sam). Erst im Sommer wechselte Rückraumspieler Martin Schröder vom Handball-Verbandsligisten SV Oebisfelde II zum Mitteldeutschen Oberligisten HV Rot-Weiss Staßfurt. Sein Engagement hat er nun beendet. Nach der Partie beim LSV Ziegelheim suchte der 20-Jährige das Gespräch mit HV-Chef Patrick Schliwa und bat ihn um die vorzeitige Auflösung seines Vertrages.

Sein erst vor sechs Monaten begonnenes Landwirtschaftsstudium an der Fachhochschule in Bernburg beendete er ebenfalls vorzeitig, um nun eine Ausbildung in Oebisfelde in Angriff zu nehmen. "Er ist dadurch nicht mehr in der Lage, am Training teilzunehmen", bedauerte Schliwa die Entscheidung. Das Berufliche steht nun im Vordergrund und das weiß auch Schliwa, dennoch lässt er Schröder nur ungern ziehen. "Wir verlieren einen sehr sympathischen sowie trainingsfleißigen Mann, der aber im Notfall, falls mehrere Akteure verletzungsbedingt ausfallen sollten, seine Einsatzbereitschaft schon signalisiert hat."

Schliwa bedankte sich bei Schröder für die "enorme Einsatzbereitschaft" in den vergangenen Monaten und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute.