Das war nun wirklich sowas von ärgerlich: Da gewinnt Bode Löderburg am letzten Spieltag der Volleyball-Landesliga die Spiele gegen Halberstadt (3:0) sowie Gatersleben (3:1) und muss dennoch absteigen, weil der direkte Konkurrent WSG Reform Magdeburg mit zwei Siegen - einer davon unerwartet gegen den späteren Ersten USC Magdeburg II - noch den Kopf aus der Schlinge zog.

Magdeburg. Dieser zentrale Spieltag beim KSC Magdeburg war Fluch und Segen zugleich. Zum einen konnten die Ergebnisse der Konkurrenz verfolgt werden, zum anderen musste Bode-Trainer Dietmar Stock vorzeitig feststellen, "dass Reform zweimal gewonnen hat". In der abschließenden Partie gegen Gatersleben war die Spannung also raus. "Dabei hätten wir nach kleinen Punkten noch Genthin II abfangen können. Das ist uns aber zu spät klar geworden. Dann hätten wir von Anfang an auf kleine Punkte gespielt."

Dass dies durchaus möglich war, davon war Stock überzeugt. Schließlich hatte er seinen Stammsechser zusammen.Und der sorgte in der Saison durchaus für Furore, gab in den fünf gemeinsamen Spielen lediglich zwei Sätze ab. Doch diesen "Luxus" gab es in der Saison zu selten. Drei Gründe, weshalb es letztlich nicht gereicht hat für den Ligaverbleib. "Das ist schwer zu kompensieren, die Liga war recht ausgeglichen."

Nun bricht eine schwere Zeit an, nach einem Durchmarsch in der Landesklasse vor einem Jahr steht nun der Sturz in diese bevor. "Aber die Mannschaft ist intakt", betonte Stock. Das Gerüst wird wohl zusammenbleiben und die kommende Saison gemeinsam angehen. Allerdings sind Sebastian Stachowski in Gifhorn und Sebastian Stock bei Kassel beruflich stark eingebunden, das wird sich nicht ändern. "Vielleicht sind sie zu den Spielen da", schaute Stock voraus. Er würde als Trainer auch gern weitermachen. Schließlich hat die Saison, obwohl sie kein schönes Ende genommen hat, "Spaß gemacht". Und den hatte das Team nach dem letzten Spieltag, "als wir noch zusammen gesessen und den Abend gemeinsam verbracht haben". Der erste Schritt ist getan, der Volleyball in Löderburg geht in die nächste Saison.

Bode Löderburg: Hönig, C. Stock, S. Stock, Schmidt, Raue, Stachowski, Schumann, Alsleben, Zuck, Laise