Borne (mnd). Die Bezirksliga-Handballer des SV Germania Borne haben einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg unternommen. Gegen den bis dato nach Minuspunkten Dritten der Tabelle, LSV Klein Oschersleben, gewann die Mannschaft von Trainer Jürgen Dawils mit 39:21 (19:10).

Dawils hatte gleich mehrfach Grund zur Freude. Zum einen verlebte er ab der zehnten Minute einen relativ entspannten Nachmittag an der Außenlinie, da seine Mannschaft den Vorprung nach dem 0:1-Rückstand kontinuierlich ausbaute. Zum anderen gefiel ihm, dass die Manndeckung gegen Bornes Christian Fink fehlschlug. Dawils: "Wir haben einige Varianten, um ihn dennoch in Szene zu setzen. Zudem ergeben sich dadurch auch größere Räume für die Mannschaft." Diese nutzte der SV Germania, erhöhte die 7:3-Führung bis zum 19:10-Halbzeitstand, auch dank einer sehr guten Wurfeffektivität. Diese lag bei 76 Prozent und nahm auch in Hälfte nur unwesentlich ab.

Als Borne nach der Pause binnen drei Minuten auf 23:10 davon zog, war das Spiel entschieden. "Bei Klein Oschersleben waren Moral und Widerstand gebrochen", hatte Dawils beobachtet. Die Gäste fanden auch nach einigen Torhüterwechseln keine Bindung mehr zum Spiel und unterlagen am Ende deutlich mit 21:39. Dawils lobte die geschlossene Leistung seines Teams: "Keiner ist aus dem Rahmen gefallen" - ein gutes Omen für den Aufstieg.

Am Sonntag kommt es in der Waldsporthalle in Egeln zum vereinsinternen Duell um den Harz-Börde-Pokal. Gegen die zweite Mannschaft will der SV Germania ins Final-Four einziehen.

Borne: Brinkmann, Salm - Lahne, Schulke, Halfpap, Schafflik, Friedrich, Lampe, Fink, Hagemeyer, Prosowski, Kasten

Strafwürfe: Borne 6/6 - Kl. Oschersleben 2/2; Zeitstrafen: Borne 10 - Kl. Oschersleben 6