Brehna (aot). Beim Bundesligisten Brehna unterlagen Salzlands Kegler im Viertelfinale des Landespokals erwartungsgemäß mit 1:7. Das Losglück wollte es, dass die Staßfurter als unterklassige Mannschaft zum Bundesligisten Brehna reisen mussten. Damit war eigentlich ein Aus vorprogrammiert. Aber natürlich fährt man nicht zum Verlieren auf eine fremde Bahn. Somit wollte sich jeder zur Schau stellen und zeigen, was er kann.

Zum Start gelang dies vor allem Stephan Krüger mit 515. Er hatte bei seinem Duell mit 0:4 keine Chance, denn sein Gegner zauberte 579 auf die Bahn. Ersatzspieler Sebastian Roth spielte mit 488 für seine Verhältnisse recht gut und verpasste bei seinem Gegner mit 500 knapp die Sensation, einen Mannschaftspunkt zu holen.

Pascal Schobes mit 538 zeigte sich wiedererstarkt und verlangte seinem Gegner mit 555 alles ab, zumal er die ersten beiden Bahnen gewinnen konnte. Da war der Bundesligist etwas irritiert und musste dann auf den letzten beiden Bahnen zulegen.

Das tat er und erneut blieb der Punkt bei Brehna. Jens Weidemann mit 511 holte 1,5 Satzpunkte, doch für den Mannschaftspunkt reichte es nicht, da der Gegner mit 523 geringfügig besser war. Das Schlusspaar der Staßfurter wollte aber eine 0:8-Niederlage verhindern, also ging dieses entsprechend aggressiv zu Werke, da man bei den anderen Paarungen sah, dass die Duelle meist knapp verloren gingen.

Ralf Kreuzer gewann zwei Bahnen, aber mit seinen 507 unterlag er seinem Gegner, der 533 zu Fall brachte. Frank Beucke blieb die letzte Chance für die Ergebniskosmetik. Mit zwei gewonnenen Bahnen musste er aber mehr spielen als sein Gegner. Die letzten Kugeln sollten entscheiden und er schaffte mit 556 zu 540 zudem noch ein tolles Resultat. Damit war das Minimalziel erreicht.