Calbe (fna). Die SG Lok Schönebeck hat einen Überraschungscoup gelandet. Im Rückspiel um den HVSA-Pokal relativierten die Schützlinge von Spielertrainer Matthias Schröder am Sonnabend die 24:29-Niederlage in eigener Halle vom Hinspiel vor zwei Wochen und sicherten sich mit einem 31:26 (11:10)-Erfolg bei der TSG Calbe den Titel.

Nach zwei schnellen Zeitstrafen gegen Lok und der 3:1-Führung für die Gastgeber sah es schon nach einem Erfolg für die Gastgeber aus, doch vor allem mit einer stärker werdenden 6-0-Deckung und einer besseren Trefferquote in der zweiten Halbzeit hielt Schönebeck lange eine Drei-Tore-Führung, bevor es kurz vor dem Ende mit 31:24 vorn war. Nachdem Calbe noch zum 26:31 verkürzte, produzierte es einen Wechselfehler, als für den Keeper ein siebter Feldspieler aufs Parkett kommen sollte - Zeitstrafe und Ballbesitz Lok.

TSG Calbe: Bertram, Knörich - Walter (1), B. Rätzel (2/2), Barby (2), Doll, Hulha (6), Roost (3), N. Rätzel, M. Kralik (2), Fritsche, F. Kralik (5), Hübner (5)

Lok Schönebeck: Schuster, Tuchen, Weiss - Rabe (5), Stark, Seifert (16/6), Grünig (1), Kazmierowski (1), Bauer, Papendieck (2), Schulz, Schröder (2), Weidner (4)

Siebenmeter: Calbe 2/2 - Schönebeck 9/6; Zeitstrafen: Calbe 4 - Schönebeck 6; Rot: Christian Stark (5:55 Minuten), Stefan Kazmierowski (3x2 Minuten, 39:40) -beide Lok Schönebeck)