Stendal l Zwei Wochen nach Beendigung der Handball-Punktspiele in den Nordligen steht für die Männer des Zweitplatzierten in der 1. Nordliga, den HV Lok Stendal, ein weiteres Pflichtspiel an.

Die Mannschaft um das Trainerduo Frank Ziekau/Jörg Schulze bestreitet ein Pokalspiel, nämlich ein Halbfinalmatch im Nordcup-Wettbewerb. Kontrahent ist die Mannschaft des HSV Haldensleben II.

Die Begegnung geht am morgigen Sonntag in der Stendaler Sporthalle Schillerstraße über die Bühne. Anpfiff zum Spiel ist um 16 Uhr.

Eigentlich war die Haldensleber Reserve der ausgeloste Gastgeber. Weil sie den Stendalern jedoch keine Spieltermine anbieten konnte, bekamen die Altmärker das Gastgeber-Recht zugesprochen.

Als Meisterschaftszweiter und nunmehriger Gastgeber sind die Stendaler der Favorit in dieser Begegnung. Zumal die Haldensleber als Vorletzter des Klassements aller Voraussicht nach in die 2. Nordliga absteigen müssen.

Es gibt jedoch eindeutige Warnzeichen, die die Stendaler Mannschaft unbedingt berücksichtigen sollte:

In den beiden Punktspielen der abgelaufenen Saison gab es knappe Ergebnisse. In der Hinserie gewannen die Altmärker in Stendal lediglich mit 35:33 und im Rückspiel gab es für sie eine 24:26-Niederlage.

"Da haben wir ein wirklich schlechtes Spiel abgeliefert", bemerkt Trainer Jörg Schulze, der auch gleich die Begründung liefert: "Wir waren eindeutig zu fahrlässig. Die Abwehr hat sich schlecht bewegt und in der Offensive waren wir eindeutig zu langsam und leisteten uns zu leichte Ballverluste."

Das wollen die HV-Männer natürlich morgen nicht wieder aufkommen lassen. Es ist davon auszugehen, dass die Mannschaft bis auf den langzeitverletzten René Zürcher in der derzeit mögliche Bestformation auflaufen kann.

Der Finalgegner für den Sieger in diesem Halbfinalspiel steht übrigens bereits fest. Es ist der Nordcupsieger des Vorjahres, die Mannschaft des souveränen Altmark-Ligasiegers SV Oebisfelde IV. Er siegte mit 33:25 bei Möckern II und ist mit ehemaligen Regionalligaspielern bestückt.