Zum 30. Mal ist am vergangenen Sonntag in Osterburg der Altmarklauf absolviert worden. Das besonders gute Wetter trug dazu bei, dass die Leistungen der insgesamt 170 Starter fast durchweg richtig stark waren. Es dürfte allerdings der letzte Lauf dieser Art gewesen sein.

Osterburg l Die "üblichen Verdächtigen" haben sich beim Jubiläumslauf in Osterburg wieder einmal durchgesetzt. Der Name Yves Löbel (Sport 2000 Magdeburg) sorgt bei der Lauf-Konkurrenz innerhalb des Elbe-Ohre-Cups nicht nur für größte Aufmerksamkeit, sondern durchaus auch für ein wenig Niedergeschlagenheit.

Löbel ist derzeit nämlich nicht zu schlagen. Auch in Osterburg sicherte er sich den Sieg im Lauf über die Entfernung von elf Kilometern.

Über sechs beziehungsweise 0,8 Kilometer gab es ebenfalls Gesamtsiege von Aktiven (Maik Döring: Socken-Wellen, Erik Graper: Chemie Genthin) von außerhalb der Altmark. Doch gleich dahinter platzierten sich Rossaus Roland Bäumler (6 Kilometer), der zweifellos auch zu den "üblichen Verdächtigen" in der Laufszene zählt, und die junge Pauline Köhne vom Arneburger LV (0,8 km). Die Zwölfjährige belegte hinter dem Genthiner Grapel (14) einen ganz starken zweiten Platz.

Die Osterburger Lauf-"Frontfrau" ist zweifelsfrei Bärbel Ziegenbein. Sie hat in diesem Metier richtig große Spuren hinterlassen. Immer, wenn es um das Laufen, aber auch das Schwimmen (Arendsee) in Osterburg und Umgebung ging und geht, war und ist sie die Ansprechpartnerin Nummer eins. Ihre fachlich anspruchsvolle und sachliche Art machen sie für die Läufer, aber auch die Medien, zur angenehmen Partnerin. Nach der 30. Auflage des Altmarklaufs aber zieht sie diesbezüglich einen Schlussstrich. Und es sieht ganz danach aus, dass es einen 31. Altmarklauf nicht geben wird.

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