Tangermünde (fko). Zu Beginn der Ferien haben die Judoka aus der östlichen Altmark nochmal sehr gute Leistungen gezeigt. Sowohl am Sonnabend als auch am Sonntag standen Turniere auf dem Plan.

Dabei gab es für die Ostaltmärker viele Medaillen und gute Platzierungen.

Für die Judoka der Altersklassen U10, U12 und U14 ging die Reise nach Burg, wo etwa 170 Starter aus über 15 Vereinen und mehreren Bundesländern um die Medaillen kämpften. Der TSV Tangermünde war mit 14 Startern dabei.

In der U10 holte Maria Döring über mehrere Kämpfe den Titel, obwohl ihre eigentliche Altersklasse noch die U8 ist und sie somit ältere Gegnerinnen aufs Kreuz legte.

In der Altersklasse U12 zeigte Marvin Weilandt eine souveräne Leistung. Er holte trotz starker Besetzung seiner Gewichtsklasse eine Bronzemedaille heraus.

Bei den ältesten Judoka gab es zum Abschluss nochmal einen wahren Medaillenregen: Fünf Kämpfer, fünf Medaillen war die Bilanz.

Einen Tag später ging die Reise für die Altmärker nach Magdeburg. Der Magdeburger Reiter für die Altersklasse U17 sollte ausgekämpft werden.

Insgesamt neun Starter aus Stendal, Schönhausen und Tangermünde vertraten dort die östliche Altmark. Die Fahrt in die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt hatten weiterhin Vereine aus Sachsen, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen und natürlich Sachsen-Anhalt angetreten. Es war also eine hochkarätige Besetzung.

Ganz unglücklich war hingegen, dass drei Altmärker sich in einer Gewichtsklasse tummelten. Marius Elfert zeigte die beste Leitung und verfehlte nur knapp die Goldmedaille.

Ähnliches Pech hatte Tobias Zander. Mit einem starken Auftakt startete er in das Turnier, aber im zweiten Kampf wurden nach sechs Minuten Kampfzeit kleine Fehler bestraft.

Sein Kontrahent nutzte einen Moment der Unachtsamkeit, um noch eine Wertung zu ergattern und den Fight für sich zu entscheiden.

Trotzdem ließ Tobias den Kopf nicht hängen und kämpfte sich bis ins Halbfinale zurück. Er sicherte sich einen sehr guten fünften Platz.

Bei den Mädchen stachen Laura Hippeli aus Schönhausen und Susanne Meier aus Tangermünde hervor. Laura kämpfte sich in der Gewichtsklasse bis 44 kg bis zur Silbermedaille vor.

Neben den kämpferischen Fähigkeiten stellten Lisa Rethfeldt und Susanne Meier noch ihr Fachwissen als Kampfrichterinnen auf den Prüfstand. Nach der erfolgreich absolvierten Prüfung standen sie nun auf einer großen Matte und mussten ihr Wissen praktisch anwenden, wobei beide einen guten Eindruck hinterließen.