Stendal. Nach nur einem Punkt aus zwei Spielen über die Osterfeiertage muss die Aufstiegsfeier von Rot-Weiß Arneburg wohl noch verschoben werden. Der Tabellenführer der Kreisoberliga steigt Sonnabend nur auf, wenn Klietz (gastiert beim BSC Stendal) und Havelberg (empfängt Berkau) ihre Spiele nicht gewinnen und die Schulze-Elf ihre Heimpartie gegen Saxonia Tangermünde II für sich entscheidet. Die Begegnung gegen den Tabellenvorletzten, der zuletzt 0:5 gegen Berkau unterlag, wird sicherlich kein Selbstläufer, schließlich ist das Landesklassen-Team der Saxonia spielfrei.

Der FSV Havelberg hat nach dem knappen 2:1-Erfolg in Grieben weiter beste Aussichten auf die Vizemeisterschaft, allerdings liegen die Konkurrenten aus Klietz (ein Punkt Rückstand), Uchtspringe und von Lok Stendal II (zwei Punkte) in unmittelbarer Reichweite. Gegen die KSG Berkau muss eine Leistungssteigerung her, ansonsten wird es nichts mit dem nötigen Heimsieg. Germania Klietz sollte beim BSC Stendal nicht so viele Chancen zulassen wie beim 5:2-Derbysieg gegen Schönhausen, sonst kommen zu den 18 Gegentoren in der Rückrunde (geteilter Liganegativrekord) weitere hinzu. Der 1. FC Lok Stendal II ist wie Medizin Uchtspringe in den Heimspielen gegen Grieben beziehungsweise Goldbeck II zu favorisieren.

Ihre Niederlagen vom Ostermontag können Preussen Schönhausen und der SSV Havelwinkel Warnau im Spiel gegeneinander vergessen machen. Die Gäste reisen als Favorit an.

Kickers Seehausen ist das viertbeste Rückrundenteam der Kreisoberliga. In neun Spielen gingen die Wischestädter fünfmal als Sieger vom Platz. Gegen das Schlusslicht aus Lüderitz soll nun der nächste Dreier her. Komplettiert werden die Nachholspiele von der Partie Dobberkau gegen Rossau. Der RSV sollte nach dem anständigen Auftritt gegen Arneburg nun auch auswärts wieder in die Spur finden.