Wulferstedt l Nach der fantastischen Hinrunde läuft es für Wulferstedt bisher nicht rund. Der Tabellendritte der Halbserie ist denkbar ungünstig aus den Startlöchern gekommen, hat die ersten beiden Spiele verloren und noch kein Tor erzielt.

Das ist sicherlich kein Beinbruch und angesichts des guten Punktepolsters auch nicht weiter schlimm. Nur kommt es dabei darauf an, wo die Maßstäbe angesetzt werden. Einerseits ist der Kampf um das obere Tabellendrittel sehr reizvoll, bequem und genügsam könnte auch der Rückfall ins Mittelmaß sein und notdürftig akzeptiert werden. Trainer Marco Wagner dazu: "Meine Devise ist ganz klar die Erste. Ich möchte die gute Hinrunde nicht hergeschenkt wissen. Mit den ersten beiden Spielen kann niemand von uns einverstanden sein. Derzeit finde ich das, was mir die Jungs im Training bieten, samstags im Spiel nicht hundertprozentig wieder. Wir müssen jetzt in Staßfurt anfangen, wieder ein anderes Gesicht zu zeigen".

Die Aufgabe beim SV 09 wird dabei alles andere als leicht. Im Hinspiel gewannen die Wulferstedter mit 4:2. Ein weiteres Mal unterschätzen die Staßfurter den Bördervertreter sicherlich nicht. Dazu kommt ihr Motiv, sich für das Hinspiel revanchieren zu können. Wulferstedt ist obendrein keine klassische Auswärtsmannschaft. Alle Fakten zusammengenommen, kann die Zielstellung des Trainers Marco Wagner nicht anders lauten, als: "...nicht verlieren. Mit einem Punkt aus Staßfurt sind wir für den Anfang zufrieden."

Gelingt das nicht, wäre munteres Stühlerücken in der Tabelle angesagt, denn bis zum Platz zehn stehen die Mannschaften hinter Wulferstedt (5.) in der Warteschlange. Schiedsrichter: Sven Wiederhold / Detlef Ewe / Norman Träger