Nach guten Saisonleistungen bei verschiedensten Cross- und Straßenlaufveranstaltungen ist es für den OSC-Laufsportfreund Karl-Heinz Wisse eine große Herausforderung und eine Anerkennung für seinen Trainingsfleiß gewesen, am diesjährigen New-York-Marathon teilzunehmen.

Oschersleben (red) l Gemeinsam mit anderen Sportbegeisterten hatte er sich von Berlin aus auf den Weg in die USA begeben, um am 2. November im Pulk von 50400 Teilnehmern die etwas mehr als 42 Kilometer in Angriff zu nehmen.

Das Wetter war nicht unbedingt läuferfreundlich, ging es doch bei anfänglich 6 Grad in Richtung Startaufstellung. Zudem begleiteten recht starke Winde die Läuferschar. So war es in erster Linie wichtig, den Lauf überhaupt durchzustehen und das Fluidum zu genießen. Nach dem Start, der durch einen Kanonenschuss eingeleitet wurde, liefen die Massen über die Verrazano-Narrows-Bridge, was wohl für jeden Teilnehmer unvergessen bleiben wird, um dann mit kluger Laufeinteilung New York ein großes Stück zu durchqueren.

Zieleinlauf war schließlich im Central Park, den Wisse nach 3:50 h glücklich aber erschöpft erreichte. Bis Kilometer 35 hatte er dem Wind und der niedrigen Temperatur gut entgegentreten können. Dann musste das Tempo doch reduziert werden, da auch die Achillessehne etwas zu rebellieren begann.

Dennoch konnte das Mitglied der Laufgruppe "Hohes Holz" recht zufrieden sein, hatte er doch mehr als 40000 Läuferinnen und Läufer hinter sich gelassen.

Einen schönen Abschluss fand die Laufreise zudem noch dadurch, dass Wisse mit anderen Marathonis in Florida an einem Regenerationstraining unter der Leitung des früheren Langstreckenläufers und Buchautors Herbert Steffny teilnehmen konnte.