Ilsenburg/Wulferstedt l Einen ungefährdeten 4:0-Erfolg landete der unangefochtene Tabellenführer Grün-Weiß Ilsenburg gegen Germania Wulferstedt. Germania musste grippebedingt einige Ausfälle verkraften. Zum Glück konnte Philipp Beisch als einer von zwei erkrankten Torhütern das Bett zuerst verlassen und stand seinen Mann zwischen den Pfosten im Ilsenburger Eichholz.

Bei schwierigen Platzverhältnissen erwies sich der Nebenplatz letztlich als besser bespielbar. Vom Anpfiff weg versuchte die Wulferstedter Germania, sich Respekt zu verschaffen. Dieser Versuch erwies sich jedoch als Strohfeuer. Schon nach wenigen Minuten übernahm der FSV die Initiative. Absender der ersten Torschüsse war Martin Salajka. Als Artur Galeza aus vollem Lauf flankte, sorgte Marcel Reuß per Kopf für die frühe Führung - unhaltbar für Keeper Beisch (12.). Die Grün-Weißen dominierten das Geschehen nun immer deutlicher, mehrmals brannte es lichterloh im Strafraum der Germanen. René Harring traf aus der Distanz nur die Latte (18.), einen Schuss aus der Drehung von Tommy Berndt lenkte Beisch in großer Manier noch um den Pfosten (26.). So ging es nur mit dem knappsten aller Vorsprünge in die Halbzeit.

Obwohl der starke Marcel Bräunel die erste gute Gelegenheit im zweiten Abschnitt hatte, aber zu früh abschloss(53.), war zunächst Sand im Getriebe des FSV. Auch und vor allem durch die Bemühungen der Gäste, die nie aufsteckten. Echte Torgefahr bestand allerdings nicht. Die einzige erwähnenswerte Gelegenheit im gesamten Spielverlauf hatte der eingewechselte Rode, der aus freier Position aber deutlich verzog (58.).

Wesentlich gefährlicher agierte der FSV und beherrschte nach einer Stunde wieder das Geschehen. Salajka wurde im Strafraum abgeblockt, die anschließende Ecke von Bräunel versenkte Dawid Lozinski mühelos mit dem Kopf (63.). Bräunel zielte völlig frei vorbei (69.), Berndt nach einem sehenswerten Spielzug volley drüber (77.). Salajka brauchte nach einer Maßflanke von Reuß nur noch Danke zu sagen (83.). Den Schlusspunkt setzte der nur Sekunden vorher eingewechselte Enigk mit seiner ersten Ballberührung (88.).

Wulferstedt kann diese Niederlage gegen den stärksten Gegner der Staffel sicherlich gut einordnen und auch schnell abhaken. Alles konzentriert sich bereits auf den heiß erwarteten Heimauftakt der Rückrunde, am nächsten Sonntag gegen den SV Hötensleben.

FSV GW Ilsenburg: Richter - Galeza, Hentschel, Harring (88. Kremling), Grittner, Bräunel (87. Enigk), Lozinski, Treziak, Berndt, Reuß (88. Dreher), Salajka.

Germania Wulferstedt: Beisch - Behrens, Buchholz, Dreyer, Reimann, Brunke, Schrader (46. Rode), Zabel (68. Jekal), Charwat, Stadler, Herbst (68. Matthias).

Torfolge: 1:0 Reuß (12.), 2:0 Lozinski (63.), 3:0 Salajka (83.), 4:0 Enigk (88.).