Ein Kreisderby steht am 27. Spieltag der Fußball-Landesklasse 2 in Altenweddingen auf dem Plan, wo der SV Seehausen aufläuft. Das Schlusslicht wird in Klein Wanzleben erwartet, wo Empor auf den ersten Rückrundensieg hofft.

TSV Hadmersleben - Zerbst (0:1). Für die Hadmersleber wird das heute ein ganz schweres Spiel, denn Zerbst kämpft als Tabellenzweiter, punktgleich mit dem FSV Barleben, noch um den Staffelsieg, wird also hochmotiviert ins Spiel gehen. SR: Martin Pasemann/Thomas Ratschat/Heiko Borchers

SV Altenweddingen - SV Seehausen (1:4). Die Gäste werden im Derby mit viel Selbstvertrauen auflaufen, denn der SV Seehausen steht mit 45 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Hinzu kommt, dass der SV Seehausen mit 28 Punkten die beste Rückrundenmannschaft und dabei in diesem Jahr noch ungeschlagen ist. Ganz anders sieht es bei den Gastgebern aus. Nach drei Pflichtspielniederlagen in Folge muss man endlich wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Dafür spricht, dass die Mannen um Trainer Hellwig im Jahr 2011 alle Heimspiele gewinnen konnten. Also wird mit Spannung erwartet, welche Siegeserie enden wird. Der SV Seehausen ist zwar Favorit, aber in einem Derby ist immer alles möglich. Die Sülzetaler müssen mit Laufbereitschaft und Siegeswillen auftreten, dann ist auch ein Sieg gegen Seehausen drin. SR: Bernd Fritzsche/David Siegel/Steve Weise

Empor Klein Wanzleben - BSV 79 (2:1). Für die Klein Wanzleber sind heute drei Punkte absolute Pflicht. Wenn sie gegen den Tabellenletzten nicht den ersten Rückrundensieg einfahren können, dann können sie auch gleich mit den Planungen für die Bördeliga beginnen. SR: Daniel Papenhagen/Udo Röhle/Klaus Stock

Germania Wulferstedt - SG Reppichau (1:1). Die Gäste, die eine sehr ausgeglichene Saison spielen und sich immer im Tabellenmittelfeld aufhielten, geben zum ersten Mal ihre Visitenkarte in Wulferstedt ab. In der Rückrunde konnte Reppichau 20 Punkte einfahren, Wulferstedt zwölf. Auch auswärts schlugen sich die Gäste bisher recht tapfer, haben in der Fremde nur zwei Spiele verloren. Vergangene Woche gelang es den Gästen, durch einen effektiven 4:2-Sieg gegen Osterwieck die Wulferstedter in der Tabelle zu überholen. Bei Germania Wulferstedt (8.) soll dieser kleine Abwärtstrend heute gestoppt werden, denn ein zweistelliger Tabellenplatz wäre nach der guten Hinrunde schon enttäuschend. Trainer Siegmar Hohmann: "Wir haben zwar weiterhin deutliche personelle Sorgen, doch von den Spielern, die gegen Reppichau auflaufen, erwarte ich wieder Leidenschaft, bedingungslosen Einsatz und großen Siegeswillen." SR: Ralf Klinge/Roland Müller/Peter Helios