Soest (bkr) l Der Deutsche Behindertensportverein National Paralympic Commitee Germany hat zur Deutschen Hallenmeisterschaft im Bogenschiessen geladen. Der ausrichtende Verband waren der DBS Nordrhein Westfalen und der Club für Bogensport (CfB) Soest.

Durch seine Nominierung war Uwe Schneider aus der Abteilung Bogenschiessen VfB Germania Halberstadt dort zum ersten Mal bei der Deutschen Hallenmeisterschaft für das Land Sachsen Anhalt am Start. Nach der Klassifizierung vom Vortag stand fest, in welcher Behindertenklasse der Halberstädter an den Start gehen kann. "Der CfB Soest hat im Conrad von Soest Gymnasium in der Sporthalle 17 Schießbahnen errichtet und auch für ein angenehmes Ambiente des Umfeldes gesorgt", stellte Schneider fest. An den Start gingen in den verschiedenen Behindertenklassen 106 Bogenschützen aus ganz Deutschland im Alter zwischen 15 und 80 Jahren mit dem Recurve-, Compound-, Lang-, Blank- oder Jagdbögen. Unter ihnen waren auch drei Schützen aus Mitteldeutschland, einer davon war Uwe Schneider.

Am Vormittag standen 68 und am Nachmittag 58 Bogenschützen an der Schießlinie. Geschossen wurden 2 x 30 Pfeile auf eine Entfernung von 18 Metern. Am Nachmittag wurden die Compoundschützen an die Schießlinie gerufen, für Schneider wurde es nun ernst. "Die erst Runde verlief gut für mich, ich war mit meinen Leistungen zufrieden. Nach der Pause war jedoch bei den ersten Schüssen die Konzentration gestört. Im weiteren Verlauf der zweiten Runde lief es dann aber wieder besser", so das Fazit von Uwe Schneider.

Am Ende reichte es für ihn bei seiner Meisterschaftspremiere für einen hervorragenden sechsten Platz mit 496 Ringen.