Halberstadt (esc/fbo) l Im Norden der Bundesrepublik (BRD), in Lüneburg, fanden die diesjährigen Deutschen Meisterschaften für Nachwuchsspieler im Bohlekegeln statt. Diesmal gewannen die Harzer Starter zwei Bronzemedaillen.

Diese gewann die weibliche Harzauswahl der Mädchen B (10 bis 14 Jahre) für 3 179 getroffene Kegel. Lucy Lindner (Blankenburg, 771), Jula Tropschug (Heudeber, 806), Lea Röder (Ilsenburg, 813) und Sophie Könnemund (Derenburg, 789) konnten sich bei der Siegerehrung über die Bronzemedaillen freuen.

Gold und Silber ging an KFV Bornin (3 219) und die JSG Berlin (3 192). Hier war auch Lara Blumeyer vom Halberstädter KSV Harmonie (HKSVH) für die Harzauswahl qualifiziert, aber eine vorher geplante Urlaubsreise mit ihren Eltern verhinderte den Start und eine mögliche bessere Platzierung des Teams.

Bei den Jungen B gab es im Starterfeld (neun Teams) für die Harzauswahl den siebenten Platz. Die vier Harzer Jungen trafen 3 325 Kegel. Sie spielten mit Chris Rienäcker (HKSVH, 811), Justin Heinze (Blankenburg, 845), Jeremi Tropschug (Heudeber, 840) und Joel Nebe (Heudeber, 829). Hier gewannen die Hamburger (3 375), vor Husum (3 374) und Bremervörde (3 362) die Medaillen.

Bei den Einzelmeisterschaften (jeweils 24 Starter) gab es eine weitere Bronzemedaille für Jula Tropschug, welche hier mit 859 getroffenen Kegel auf sich aufmerksam machte. Für die weiteren Harzer Starter Mady Stein (Hedersleben, 896), Christoph Stelzner (Ditfurt, 892) und Marcel Rudolph (Derenburg, 833) gab es danach in den Einzelwettbewerben den 13., 17. und 24. Gesamtplatz.

Dagegen fanden im Süden der Republik, in Augsburg am Eiskanal, die Deutschen Meisterschaften des Nachwuchses im Classic-Kegeln statt. Hier startete der Halberstädter Nicola Just (SKV Rot-Weiß Zerbst) für die Kreisauswahl Anhalt-Bitterfeld (ABI), welche 2 149 Kegel traf und damit die Bronzemedaille gewann. Just war mit sehr guten 545 Kegeln Teambester und bleibt damit im erweiterten Kader der Nationalmannschaft der Altersklasse U18 (15 bis 18 Jahre alt). Hier gingen die ersten beiden Plätze an den Kegelverband München (2 200) und den Kegelverband Oberspreewald (2 177).