Der Blankenburger FV hat das Endspiel um den Pokal des Landrats gewonnen. Am Freitag Abend besiegte die Mannschaft von Trainer Matthias Fieberling in Elbingerode den SV Grün-Weiß Hasselfelde mit 2:0 und bereitete damit ihrem Trainer ein schönes Abschieds-geschenk.

Elbingerode l Obwohl zur gleichen Zeit ein Spiel der Fußball-WM im Fernsehen übertragen wurde, wollten in Elbingerode 246 zahlende Zuschauer das Endspiel um den Pokal des Landrats sehen. Der gastgebende TuS hatte sich große Mühe bei der Vorbereitung des letzten Höhepunktes der Saison für höherklassige Mannschaften des Harzkreises gegeben, um allen Beteiligten gute Bedingungen zu bieten.

Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Detlef Schneider bestimmten die Blankenburger das Geschehen. Sie drängten den Harzoberligisten in dessen Hälfte zurück und spielten ihre technischen und läuferischen Vorteile aus. Da hatten die Grün-Weißen alle Hände voll zu tun, um nicht in Rückstand zu geraten. Doch der BFV blieb auch in diesem Finale seiner Schwäche treu und vergab schon in der Anfangsphase einige gute Gelegenheiten (Brüser, Pinta). Da musste schon ein Foulstrafstoß her, um in Führung zu gehen (22.). Aus Sicht des Harzoberligisten war der natürlich unberechtigt, doch Marcus Schwarzenberg war das egal, er ließ Grün-Weiß-Keeper Knut Hahne keine Chance und schoss überlegt zum 0:1 ein. Hahne sollte dann im weiteren Spielverlauf des öfteren im Brennpunkt des Geschehens stehen, vor allem bei ihm konnten sich die Oberharzer bedanken, dass sie nicht höher zurück lagen. Zudem wurden die teilweise schön herausgespielten Möglichkeiten von den Blütenstädtern unkonzentriert vergeben. In der Offensive gelang den Grün-Weißen nicht viel, mit ihren zaghaften Versuchen konnten sie die Defensive des BFV nicht in arge Nöte bringen.

In der zweiten Hälfte wurde Hasselfelde im Spiel nach vorn zwar etwas mutiger, doch so richtig gefährlich wurde es nicht im gegnerischen Strafraum. Der BFV erspielte sich dagegen weitere gute Einschussgelegenheiten, die jedoch von Philipp Brüser, Christoph Pinta und Martin Zobel vergeben wurden. Zwischendurch tauchte auch mal der Kontrahent vor dem gegnerischen Tor auf, ein Treffer wollte ihm aber auch nicht gelingen. So musste der BFV bis kurz vor Schluss hoffen, dass nicht doch mal ein Schuss der Grün-Weißen ins Tor geht. Martin Zobel beendete schließlich vier Minuten vor Schluss die Ungewissheit und traf zum entscheidenden 0:2. Damit war der Sieg der Blankenburger perfekt.

KFV-Präsident Detlef Rutzen, Landrat Martin Skiebe und Ortsbürgermeister Rudolf Beutner nahmen dann anschließend die Siegerehrung vor und überreichten den Mannschaften ihre Pokale, Urkunden und Medaillen. Der Blankenburger FV wird mit seinem Pokalsieg in der Saison 2014/2015 den Harzkreis im Pokalwettbewerb des Landesverbandes Sachsen-Anhalt vertreten.

   

Bilder