Halberstadt (fbo) l Das Harzkreis-Derby beim HV Ilsenburg II hat der HT 1861 Halberstadt am Sonntag mit 30:24 (15:8) gewonnen.

Über weite Strecken wurde nicht deutlich, dass es das Aufeinandertreffen des Tabellenletzten gegen den Zweiten war. Die Partie war umkämpft und zerfahren, es gab zahlreiche Fehler. "Wir haben zwar erst fünf Saisonspiele absolviert, aber das war die bisher schlechteste Partie unsererseits", resümierte HT-Trainer Olaf Feldheim. Dem HT fehlte es an Spritzigkeit, Tempo und das Umkehrspiel funktionierte nur selten. "Das war statisch, Tore gab es oft nur nach Einzelaktionen", so Feldheim.

Die Ilsenburger, bei denen wie bei den Halberstädtern einige Akteure urlaubs- und krankheitsbedingt fehlten, hatten dem HT nicht viel entgegen setzen, war das schwächere von zwei schwachen Teams. Bis zum Abpfiff war es eigentlich Handball zum Abgewöhnen, daher galt letztlich für beide Seiten: schnellstens abhaken.

Schließlich richtete HT-Coach Feldheim den Blick nach vorn: "Wenn wir am kommenden Sonnabend gegen den SV Langenweddingen II auch so spielen, werden wir nicht als Sieger vom Parkett gehen. Es ist eine ganz andere Einstellung notwendig."

HT 1861 Halberstadt: Pesenecker, Th. Reuner, Krause (9), Hamann (10), Dörge, Fröhlich (2), Bögelsack, Herrmann, Schwarz, Wolff, T. Reuner (8), Niebuhr, Heiß (1);

Siebenmeter: HV Ilsenburg II 7/7 - HT Halberstadt 4/4; Zeitstrafen: Ilsenburg II 5 - Halberstadt 4.