Wernigerode (fbo) l Nach zwei Wochen Spielpause und dem Spielabbruch gegen Aschersleben setzte sich die männliche B-Jugend des HV Wernigerode im Derby gegen den direkten Tabellennachbarn Stahl Blankenburg mit 28:15 durch.

Voll konzentriert ging es in die Partie. Eine 3:0-Führung wurde auf ein sicheres 7:1 ausgebaut. Die Gäste aus Blankenburg zogen die Notbremse und nahmen eine Auszeit. Diese hinterließ allerdings bei den Wernigerödern keinen Eindruck. Beim Stand von 11:2 wurde deshalb auf Seiten der Gastgeber schon munter gewechselt. Dies brachte Unruhe in das Spiel und es gab zwei Zeitstrafen für den HVW. Aber auch mit vier Mann auf dem Spielfeld schenkte man den Gästen nichts. Mit einem komfortablen 14:6 für die Gastgeber ging es in die Halbzeit.

Der bis dahin gut haltende HVW-Torwart Michael Deisting wurde durch Olaf Dannewitz ersetzt. Den besseren Start hatten die Blankenburger. Über 15:9 verkürzten sie auf 17:14 und zeigten was für ein Potential in ihnen steckt. Wernigerode reagierte und stellte die Mannschaft um. Auf verschiedenen Positionen, auch im Tor, wurde zurück gewechselt, da der schon sicher geglaubte Sieg mächtig in Gefahr geriet. Diese Maßnahmen brachten den erwünschten Erfolg. Der HVW erhöhte auf 21:15. Blankenburg gab sich weiterhin nicht auf und nahm eine Auszeit. Ein Impuls für die Gäste blieb jedoch aus. Mit dieser sicheren Führung im Rücken spielten die Gastgeber jetzt den konzentrierten und engagierten Handball, den Trainer Gero Meseck sehen will. Einzig der Abschluss ließ manchmal zu wünschen übrig. Am Ende hieß es 28:15 für die Wernigeröder. Aus einer soliden Mannschaftsleistung stachen Moritz Riesenberg und Luca Lehmann heraus. Meseck: "Ein Kompliment geht an den in der C-Jugend spielenden Gustav Eilers, der zu einer wichtigen Stütze geworden ist." Bei Stahl verhindert Torwart Paul Gebhardt eine noch höhere Niederlage. Auch Pascal Baczynski und Philipp Arndt machten ihre Sache gut.

HV Wernigerode: Deisting, Dannewitz - Bomeier (5), Deicke (2), Eilers (3), Lehmann (2), Julke, Tischer (3), Riesenberg (11), Girrbach, Grawe, Piniakowski (2);

SG Stahl: Gebhardt - Rosendahl, Klaschka, Charwat (1), Litzenberg (1), Baczynski (4), Schwitalle (1), Chmielus, Kreisel, Weiß, Knackstedt (1), Arndt (6), Leimbach (1).