Blankenburg (ige) l Drei wichtige Punkte hat das Damenteam der Blankenburger Volleyballfreunde in der Regionalliga Nord/Ost eingefahren. Mit einem glatten 3:0-Erfolg im Sachsen-Anhalt-Duell beim USC Magdeburg verschaffte sich das Funk-Sechser etwas Luft auf die Abstiegsränge.

Der Gegner hatte sich zum Saisonstart mit Spielerinnen des aufgelösten Drittligisten Pädagogik Schönebeck verstärkt, damit wussten die BFV-Mädels bereits im Vorfeld, dass sie eine schwere Aufgabe in der Landeshauptstadt erwartet. Vor lautstarker Kulisse überzeugten die Blankenburgerinnen von Beginn an mit dem im Kampf gegen den Abstieg unerlässlichen Siegeswillen. Die Harzerinnen entschieden den ersten Satz mit 25:22 für sich, weckten damit aber auch den Kampfgeist der USC-Mädels. In einem an Spannung kaum zu überbietenden zweiten Durchgang führten die Magdeburgerinnen bereits 24:20. Doch der Sechser um Kapitän Natalie Heinold bewies Nervenstärke und Moral und entschied den Satz noch mit 29:27 für sich. Im dritten Satz übernahmen die Blütenstädterinnen zur Mitte die Führung und verteidigten diese clever. Trotz des knappen 25:23 kam der BVF-Sechser kaum noch in Bedrängnis.

Ungeachtet dieses 3:0-Sieges, der die Blankenburgerinnen in der Tabelle auf den fünften Platz klettern ließ, zeigten sich der als ruhig bekannte Trainer Fred Funk und auch die mitgereisten Fans unzufrieden über die - wie schon gegen Brandenburg - sehr einseitige Leistung des ersten Schiedsrichters.

Nach zweimonatiger Pause steht am Sonntag ab 15 Uhr wieder ein Heimspiel an. Zu Gast in der Thalenser Mehrzweckhalle ist das Tabellenschlusslicht, VfK Berlin-Südwest.

Blankenburger VF: Heinold, Weiß, Bente, Kubik, Goes, J. Clemens, D. Clemens, Gent, Haug, Lambrecht, Steckhan, Bock.