Langenstein (ige) l Vor schweren Aufgaben stehen die Harzvertreter der Fußball-Landesklasse am 13. Spieltag. Dies gilt in erster Linie für die drei Teams aus dem Tabellenkeller.

Allen voran für den SV Olympia Schlanstedt, der als Tabellenschlusslicht erst einen Zähler auf dem Konto hat. Dass die Negativserie ausgerechnet beim Schackstedter SV endet, erscheint äußerst fraglich. Der Tabellenzweite will auf Tuchfühlung zum spielfreien Spitzenreiter FSV Grün-Weiß Ilsenburg bleiben. Entsprechend schwierig dürfte es für die Schlanstedter werden, dem spiel- und offensivstarken Spitzenteam Paroli zu bieten.

Einen Lichtblick im Kampf um den Klassenerhalt hat Aufsteiger SV Langenstein geliefert, mit dem ersten Saisonsieg gegen die ZLG Atzendorf ist das "rettende Ufer" wieder in Reichweite. Allerdings stehen auch die Langensteiner im einzigen Harzderby des Wochenendes vor einer schweren Auswärtshürde. Gastgeber Blankenburger FV will sich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen und die drei Punkte unter allen Umständen im heimischen Sportforum behalten.

Auch der dritte Harzvertreter aus dem Tabellenkeller muss auf Reisen gehen, der SV Eintracht Osterwieck steht beim Tabellenfünften Germania Wulferstedt gleichfalls vor einer schweren Aufgabe. Allerdings war die daheim noch sieglose Eintracht in der Fremde immer für eine Überraschung gut, beide bisherigen Saisonsiege wurden auswärts erkämpft.

Von den Abstiegsrängen weit entfernt ist aktuell der SV Darlingerode/Drübeck, auch wenn dem klaren 7:3-Sieg gegen Schlanstedt zuletzt wieder ein 0:5-Klatsche in Bernburg folgte. Gegen den TSV Hadmersleben will der Aufsteiger wieder seine Heimstärke unter Beweis stellen und die Platzierung im Mittelfeld festigen.

Ebenfalls im Tabellenmittelfeld findet sich der SV Westerhausen wieder - allerdings weite hinter eigenen Ansprüchen. Mit einem Sieg gegen Schwarz-Gelb Bernburg (3.) soll der Abstand zur Spitzengruppe verringert werden.