Wernigerode (ige) l Zum letzten "Handballtag" des Jahres 2014 hat der HV Wernigerode seinen Fans noch einmal ein volles Programm mit vier Spielen zu bieten. Angefangen von den jüngsten Handballern der E-Jugend bis zu den Sachsen-Anhalt-Liga-Spielen der A-Jugend und ersten Männermannschaft steht ab 11.45 Uhr ein knapp sechsstündiger Handball-Marathon bevor.

Für die erste Männermannschaft gilt es ab 17 Uhr im Spiel gegen die SG Seehausen, an die gute Leistung aus dem Wolfen-Spiel anzuknüpfen. Mit einem Sieg über die Altmärker könnte die Ahlsleben-Sieben im dicht gedrängten Mittelfeld mehrere Plätze gut machen. In der Vorsaison behielten die Wernigeröder mit 26:22 die Oberhand.

Die A-Jugend des HVW empfängt um 15 Uhr den Tabellenletzten HV Rot-Weiß Staßfurt. Nach einer bisher durchwachsenen Hinrunde will die Kaufmann-Sieben an die starke Leistung der letzten Woche in Irxleben anknüpfen. Bei einem Sieg winkt der Sprung in die obere Tabellenhälfte.

Zum Auftakt des "Handballtages" steht ein Harzderby auf dem Programm, die B-Jugend des HV Wernigerode erwartet um 11.45 Uhr den HT 1861 Halberstadt. Im Duell Tabellendritter gegen -zweiter wollen beide Teams mit einem Sieg auf Tuchfühlung zum Spitzenreiter HV Rot-Weiß Staßfurt bleiben. In der letzten Saison hatten die Halberstädter die Nase vorn, nun will das Team um Coach Meseck den Spieß umdrehen.

Auch die Wernigeröder E-Jugend will in der Erfolgsspur bleiben, mit dem Tabellendritten, SV Anhalt Bernburg, wartet aber eine schwere Hürde auf die Harzer. Die jüngsten HVW-Handballer hoffen daher ab 13.15 Uhr auf lautstarke Unterstützung von den Rängen.

Auf Reisen geht die zweite Männermannschaft, beim SV Wacker 09 Westeregeln soll der Erfolg aus dem Pokalspiel bestätigt werden. Mit einer ausreichenden Personaldecke sollte ein Sieg und das Festigen des dritten Tabellenplatzes möglich sein. Ein richtungsweisendes Auswärtsspiel steht auch vor der C-Jugend, die als Tabellenführer zum SV Anhalt Bernburg (2.) reist. In den letzten Jahren gab es gegen diesen Gegner nicht viel zu holen, das soll sich diesmal für die noch ungeschlagenen Wernigeröder ändern.