Blankenburg (ige) l Eine deutliche 33:45-Niederlage haben die Bezirksliga-Handballer der SG Stahl Blankenburg im letzten Punktspiel des Jahres 2014 bei der SG Lok Schönebeck II hinnehmen müssen.

Die Hausherren erwischten den besseren Start, durch schnelles und variables Angriffsspiel warf die Lok-Reserve eine 4:2-Führung heraus. Besonders über die Außenpositionen erzielten die Elbestädter immer wieder sehenswerte Treffer. In der Folge wuchs der Vorsprung auf 7:3 bzw. 9:5 an, doch dann begann die stärkste Phase der Blankenburger.

Mit drei Toren in Folge war der Anschluss hergestellt, zwei weitere Treffer brachten den Ausgleich zum 10:10. Besonders das Spiel über den Kreis war sehr erfolgreich, die Schönebecker Abwehr fand dagegen kein Mittel. Als die Blütenstädter dann sogar in Führung gingen, reagierten die Hausherren mit einer Auszeit. Fortan verlief die Partie ausgeglichen, bis zum 17:17 konnte sich keine Mannschaft absetzen. Durch einen Konter ging Lok Schönebeck II mit einer knappen 19:17-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel spielte dann aber nur noch eine Mannschaft - die Hausherren. Mit viel Tempo und Zug zum Tor fanden sie immer wieder die Lücken in der Stahl-Abwehr. Diese stand nun nicht mehr so sicher, brach zwischen dem 22:20 und 29:20 völlig auseinander. Ohne Kontakt und Bindung und viel zu harmlos im Angriff wurden die Gastgeber förmlich zum Kontern eingeladen. Die Partie war entschieden, aber die Hausherren hatten noch nicht genug. Die Angriffe wurden weiter sehr konzentriert zu Ende gespielt. So wuchs der Vorsprung beim 38:26 auf zwölf Tore an, dies sollte sich auch beim 45:33-Endstand nicht mehr ändern.

"Diese Niederlage schmerzt schon, zumal sie deutlich zu hoch war. Ohne Körperkontakt ist kein Handballspiel zu gewinnen. In den kritischen Phasen fehlt uns einfach die Ruhe oder besser gesagt ein Spieler, der diese auf dem Spielfeld ausstrahlt. Insgesamt ist die Hinrunde gut für uns gelaufen, aber solche Spiele müssen die Ausnahme bleiben", waren sich Spieler und Trainer nach dem Schlusspfiff einig.

Stahl Blankenburg: Eli, Fickenwirth - Gaßmann (4), Gebauer (5), Walter (7), Schulze (6), Pökel (8), Fricke (3), Wenzel, Czieschelski, Flügel.