Blankenburg (afi) l Am Sonnabend hatten die Handballer der SG Stahl Blankenburg den Aufsteiger aus Ilsenburg zu Gast. Bereits das Hinspiel hatten die Blütenstädter klar für sich entschieden und auch diesmal war es eine sehr einseitige Partie.

Dennoch war man bei der SG gewarnt, hatte doch die HVI-Reserve in letzter Zeit mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Durch den Sieg gegen Langenweddingen gaben sie die rote Laterne an Wefensleben ab. Dass im Sportforum nichts zu holen sein würde, mussten die Ilsenburger bereits nach zehn Minuten feststellen. Schnell führten die Stahl-Jungs mit 11:2. "Wir haben eine fast perfekte erste Viertelstunde gespielt. Der erste Fehlwurf stammte aus der 16. Minute, bis dahin war jeder Wurf ein Treffer und das 13:4 verdienter Lohn für eine Klasseleistung", sagten die StahlTrainer nach der Partie äußerst zufrieden. Die Gäste waren einigermaßen geschockt und erholten sich auch bis zum 23:9-Halbzeitstand nicht wirklich. Nach dem Wechsel ließen es beide Seiten etwas ruhiger angehen und es wurde munter durchgewechselt, was dem Spielfluss anzumerken war. Trotzdem machten es die Spieler aus der zweiten Reihe insgesamt gut, die Fehlerquote stieg allerdings im Vergleich zur ersten Halbzeit deutlich an. Über die Stationen 29:16 und 35:19 stand am Ende ein ungefährdeter 39:23-Sieg für die Blankenburger fest.

Einziger Wermutstropfen war die schwere Knieverletzung von Nachwuchsspieler Marc Czieschelski, der sich ohne Einwirkung eines Gegenspielers das Knie verdrehte und lange auszufallen droht. Eine überragende Partie lieferte Stefan Schulze ab. Beflügelt durch die Geburt seiner Tochter, war er in keiner Phase der Partie durch die Ilsenburger Deckung zu stellen, und auch in der Abwehr bewies er Übersicht und strahlte sehr viel Ruhe aus.

"Hoffentlich bringt uns die Pause nicht aus dem Rhythmus"

Nächste Woche haben die Blankenburger spielfrei, ehe es zum Tabellennachbarn nach Langenweddingen geht. "Hoffentlich bringt uns die Pause nicht aus dem Rhythmus. Aber so haben wir Zeit noch, ein paar Sachen zu verbessern", fassten Malter/Fickenwirth nach dem Schlusspfiff zusammen.

SG Stahl Blankenburg 1948: Lösche, E. Anders (4 Tore), Kalinowsky (5), Niemann, Pökel (6), Wenzel, Gassmann (8), Czieschelski (1), Schnee (4), Malter, Schulze (9), Schlemminger (1).