Aschersleben/Wernigerode (fbo) l Mit einer knappen und unverdienten 0:1-Niederlage sind die Fußballer des FC Einheit Wernigerode aus Aschersleben zurückgekehrt.

Schon vor dem Spiel rissen die Hiobsbotschaften beim FCE nicht ab. Gleich vier Spieler konnten wegen Verletzungen gar nicht spielen bzw. gingen angeschlagen ins Spiel. Oberstädt, Kleiner, Richardt und Wipperling waren nicht dabei.

Das Spiel begann bei trübem Wetter auf Kunstrasen. Schon in der ersten Minute waren die Gastgeber das erste Mal vor dem Wernigeröder Gehäuse.Eine von Marcel Pusch getretene Ecke brachte nichts ein. In der neunten Minute kamen die Gäste per Schuss von Rückkehrer André Kopp gefährlich auf. Zwei Minuten später trat Andy Wipperling eine Ecke von der rechten Seite scharf vor das Tor. Martin Gottowik vergab diese Chance jedoch, indem er über den Ball schlug. Weiter ging es mit Chancen auf Seiten der Wernigeröder. Tobias Plantikow war es, der allein auf den Aschersleber Keeper Thimm zulief. Seinen Schuss konnte der Torwart parieren (22.). Die Gastgeber zeigten sich immer nur durch Standards vor dem Tor. In Minute 38 erzielte Tassilo Werner das 0:1. Jedoch wurde der Treffer wegen Abseitsstellung nicht gegeben. In der 42. Minute gab es große Aufregung. Mathias Günther foulte auf Höhe der Mittellinie Lok-Spieler Felix Sparring. Schiedsrichterin Miriam Schweinefuß (Rieder) ordnete das als Notbremse ein und zog die Rote Karte. Die sah nun aber der völlig verdutzte Christian Matschke. Nach einigen Diskussionen nahm sie diese zurück und Günther musste den Platz verlassen.

Nach dem Seitenwechsel versuchte der SV Lok zwar das Spiel zu machen, aber Einheit setzte auf Konter. In der 66. Minute hatte Manuel Lichtenfels die einzige nennenswerte Torchance auf Seiten der Gastgeber. Dessen Volleyschuss parierte Kevin Wellhausen in guter Manier. In der 73. Minute hatte der eingewechselte Benjamin Lindemann das 0:1 auf dem Fuß. Sein Schuss von der halbrechten Strafraumgrenze ging knapp am Tor vorbei. Im Gegenzug fiel per Freistoß das 1:0 für die Gastgeber. Alex Kopp war der Pechvogel, weil er den Ball ins eigene Tor köpfte. Einheit hatte aber weiter große Spielanteile und durch Werner in der 83. Minute die große Möglichkeit, das 1:1 zu erzielen. Nach wunderbarem Zuspiel Alex Kopp mit Gottowik ging sein Schuss knapp am Tor vorbei. Pech hatte auch Christoph Braitmaier mit einem Kopfball nach einer Wipperling-Ecke. Das Leder wurde gerade noch von der Linie gekratzt (85.).

Danach war das Spiel gelaufen und die Aschersleber konnten sich über einen glücklichen Sieg freuen. Letzendlich haben die Wernigeröder zwar ein gutes Spiel abgeliefert aber nicht den Lohn dafür eingefahren.

FC Einheit Wernigerode: Wellhausen - Braitmaier, Günther, Alex Kopp, Werner, Gottowik, Wipperling, Pape, Matschke, André Kopp (70. Lindemann), Plantikow (81. Richardt);

Tor: Alexander Kopp (Eigentor, 74.); Rot: Mathias Günther (42./Notbremse); Schiedsrichterin: Miriam Schweinefuß (Rieder); Zuschauer: 73.