Volleyball l Blankenburg (ige) Nach klaren Niederlagen gegen den Spitzenreiter SG Prenzlauer Berg hat das Damenteam der Blankenburger Volleyballfreunde auch sein Heimspiel gegen die SF Brandenburg 94 verloren. Bei der 2:3-Niederlage sicherte das gesundheitlich arg gebeutelte BVF-Team dennoch einen wichtigen Zähler im Kampf um Tabellenplatz vier.

Wie schon in den Spielen zuvor, hatte Trainer Funk dicke Sorgenfalten auf der Stirn. Gleich fünf Spielerinnen fielen krankheitsbedingt aus. Darunter nicht nur Kapitän Natalie Heinold, sondern auch beide Liberos. Die einzige Wechselspielerin, Elisa Haug, saß mit Fieber nur für den absoluten Notfall auf der Bank. In einem ausgeglichen ersten Satz setzten sich zunächst die Gäste leicht ab, doch im Schlusspurt siegte der BVF-Sechser 25:22. Im zweiten Satz führte Brandenburg nach 5:0-Blitzstart zwischenzeitlich mit neun Punkten und hatte beim 24:21 drei Satzbälle. Doch die nervenstarken Funk-Mädels holten fünf Punkte in Folge und gewannen auch diesen Satz. Im dritten Satz lief es dann genau entgegen gesetzt, nach 6:2-Führung unterlag der BVF-Sechser 18:25. Das Fehlen der Liberos machte sich nun deutlich bemerkbar. Die groß gewachsenen Spielerinnen hatten Probleme in der Annahme, auch die kurze Abwehr wurde mit Lobs oft überlistet. Mangelnde Wechselmöglichkeiten ließen die Kräfte schwinden, somit wendete der SF Brandenburg das Spiel mit 25:21 und 15:12 noch zu seinen Gunsten. Im Entscheidungssatz fehlte schließlich auch die Konzentration im Aufschlag, auch die tapfer kämpfende Elisa Hag konnte das Blatt nicht mehr wenden.

Blankenburger VF: Bente, Kubik, Goes, Weiß, Lambrecht, Gent Haug.