Barleben (aib) l Fußball-Landesligist FSV Barleben ist am Mittwochabend auf Kunstrasen gegen den Verbandsligisten Preussen Magdeburg ein 2:0 (2:0)-Sieg gelungen.

Von Beginn an entwickelte sich ein sehenswertes Match zwischen beiden Teams und sahen die Zuschauer verteiltes Spiel ohne noch nennenswerte Chancen auf beiden Seiten. Die erste Möglichkeit hatte in der 13. Spielminute Koschwitz für den FSV. Dessen Schuss ging am langen Pfosten ins aus. Kurz darauf brachte Barlebens Angreifer erneut den Ball gefährlich vor das Gästetor. Sein Ball wurde zur Ecke geklärt. Dann prüfte Kapitän Heckeroth mit einem sehenswerten Schuss Preussen-Schlussmann Koch. Dieser reagierte glänzend und hielt seinen Kasten zunächst sauber (22.). Im Gegenzug hatten die Gäste durch Röhl eine gute Möglichkeit. Die Barleber Abwehr vereitelte diese Chance jedoch. In der 24. Minute dann ein weiterer sehenswerter Angriff der Hausherren. Piele wurde dabei durch ein Foul im Strafraum gestoppt. Doch beim anschließenden Elfmeter vergab Heckeroth die Chance zur FSV-Führung und drosch den Ball übers Preussen-Tor. Fünf Minuten später wieder ein gefährlicher Preussen-Angriff, der durch die FSV-Abwehr gerade noch geklärt wurde. Die Magdeburger kamen nun häufig gefährlich vor das Barleber Tor. Zunächst tankte sich Birke gekonnt in den FSV-Strafraum und anschließend stand Röhl frei vor Barlebens Keeper Lenhard (32.). Beide Male verhinderte das Grabinski-Team eine Gästeführung. Im Gegenzug nutzte Hagedorn seine Chance und erzielte die Barleber 1:0-Führung. Ein sehenswerter Angriff des FSV brachte mit dem Halbzeitpfiff das 2:0 für den FSV durch Piele.

In den ersten Minuten der zweiten Hälfte erspielten sich die Preussen einige Vorteile. In der 60. Spielminute scheiterte der agile Birke erneut an Lenhard. Zehn Minuten später musste Barlebens Schlussmann gegen einen Schuss von Tietz klären. In der 75. Minute wieder ein nennenswerter FSV-Angriff über Heckeroth. Der Heber vom FSV-Kapitän wurde auf der Linie geklärt. Es blieb bis zum Schlusspfiff beim 2:0.

FSV Barleben 1911: Lenhard - Chr. Madaus, Weiß, Zöger, Bèle (Schult 67.), Schönberg, Heckeroth, Koschwitz, Kühnast (67. Matthias), Hagedorn (59. Kreibich), Piele

Preussen Magdeburg: Koch - Appel, Glage (58. Dethlefsen), Rhode (58. Zoll), Ritzmann, Tietz, Röhl, Rothe, Fischer (46. Matheja), Birke

Torfolge: 1:0 Hagedorn (34.), 2:0 Piele (45.)

Schiedsrichter: Tobias Menzel - Daniel Feist/ David Siegel