Barleben l Den alljährlichen Höhepunkt der zweiten Jahreshälfte haben die Karatekas vom "Hatsuun-Jindo" Karate Club Magdeburg-Barleben e.V. gemeistert. Auf dem JKA-Cup trafen Starter aus ganz Deutschland ab zwölf Jahren aufeinander. Auch bei der diesjährigen Veranstaltung war Frankreich wieder mit einem Team vertreten. Der HKC stellte eine Mannschaft von sieben Teilnehmern. Unter ihnen war auch Niclas Huckauf, der Gewinner der Katawettbewerbe der 12- bis 14-Jährigen aus dem vergangenen Jahr.

Huckauf überrascht und gewinnt

Huckauf startete zum ersten Mal in der neuen Altersklasse, 15 bis 17 Jahre, und wollte eigentlich erst einmal sehen, wie weit er kommt. Umso erfreulicher war dann, dass er es erneut bis ins Finale geschafft hatte. Dort durfte er bei der Abendveranstaltung und vor großem Publikum erneut seine Kürkata "Enpi" der Bewertung stellen. Dank der kraftvollen Technik und der präzisen Ausführung waren die Kampfrichter abermals überzeugt und belohnten seine Leistungen mit dem ersten Platz.

Teamkollegin Katharina Feldmann tat es ihm gleich und schaffte den Finaleinzug bei den 18- bis 20-Jährigen. Hier zeigte sie die Kata "Kanku Sho", mit der sie auch im letzten Jahr nach dem Titel greifen wollte. Feldmann bekam gute Wertungen, die am Ende für den dritten Platz reichten.

Gemeinsam mit den zwei anderen Damen des HKC, Bianca Walsleben und Vivien Rudolph, ging sie im Kumite-Team-Wettbewerb der ab 21-Jährigen an den Start. In den Vorkämpfen schlugen sich die drei Magdeburgerinnen gut, doch im Poolfinale scheiterten sie leider mit 1:2 Siegen und mussten mit dem dritten Platz vorlieb nehmen. Die restlichen Kata- und Kumite-Wettbewerbe der HKC-Starter waren zumeist knappe Entscheidungen, die teilweise auch erst im Poolfinale scheiterten. So wie Rudolph und Walsleben bei ihren Einzel-Kumitekämpfen. Ihnen fehlte schlussendlich die letzte Konsequenz, um unumstritten am Finale teilnehmen zu dürfen.

Auch die Jungs des HKC, Tim Dorendorf und Roman Dinh, waren gut auf den Wettkampf vorbereitet. Doch am Ende bremste sie zu großer Respekt vor dem Gegner aus.

Stephan Walsleben, der aufgrund einer Verletzung bei der Weltmeisterschaft in Tokio nicht starten konnte, war als Coach an den Kampfflächen dabei und hat die Schwächen erkannt.

Da dies das letzte Turnier in diesem Jahr war, hat der Sensei des HKC genügend Zeit, die Fehlerbehebung anzugehen und hofft auf das nächste Jahr.