Barleben l Ein echter Leckerbissen wartet heute Abend auf die Fußballfans der Region. Um 19 Uhr empfängt der FSV Barleben den Haldensleber SC zum Verbandsligaderby.

Für die Kreisstädter ist es bereits der letzte Auftritt in diesem Kalenderjahr. "Wir wollen natürlich versuchen, mit einem positiven Ergebnis in die lange Pause zu gehen", sagt André Linzert vor der Partie beim Tabellenführer. Mit 27 geholten Punkten liegt der HSC im Soll. "Wenn wir mit der gleichen Einstellung wie zuletzt gegen Sangerhausen oder auch in Stendal antreten, brauchen wir vor Barleben keine Angst zu haben", hofft der Co-Trainer heute auf ähnlich geschlossene Leistungen wie in den vergangenen Wochen. Gespielt wird auf Kunstrasen. Für die Haldensleber kein großes Problem. "Wir haben in dieser Woche darauf trainiert, obwohl sich die Plätze in Haldensleben und Barleben unterscheiden. Wichtig ist, dass wir mit der nötigen Konsequenz ins Spiel gehen. Wir haben Barleben oft genug gesehen, wir wissen um ihre Stärken, aber auch, wo sie anfällig sind", so Linzert. Das HSC-Trainerteam kann wieder auf Daniel Helmecke (Sperre) bauen, dafür fehlt Bruder Marcel. Auch hinter dem Einsatz von Stefan Kotulla steht noch ein Fragezeichen.

Für die Barleber ist die Partie gegen den HSC das letzte Heimspiel 2014. "Für uns wird es eine ganz schwere Kiste. Haldensleben gehört für mich zu den absoluten Spitzenmannschaften", blickt FSV-Coach Mario Middendorf voraus. Sein Team zeigte sich in den vergangenen Wochen effektiv. "Wir lassen aus dem Spiel heraus kaum etwas zu und haben vorne mit Kalkutschke jemanden, der momentan den Unterschied ausmacht", stellt Middendorf die Stärken heraus. Beim 2:0-Erfolg gegen Arnstedt markierte der Torjäger seine Saisontore 16 und 17. Bis auf Christian Weiß, der sich am Dienstag an der Wade verletzte, sind alle Barleber fit.