Fußball-Verbandsligist Haldensleber SC (HSC) ist nach dem souveränen 3:0 (1:0)-Sieg gegen den FC Grün-Weiß Wolfen gut gerüstet für das Spitzenspiel am nächsten Sonnabend in Sandersdorf.

Haldensleben. Der HSC knüpfte nahtlos an die gute Leistung des Sangerhausen- Spiels an und agierte mit sogenannter kontrollierter Offensive.

Gleich zu Beginn (3.) zeigte Abwehrspieler Probst seine Offensivqualitäten, indem er gefährlich in den gegnerischen Strafraum eindrang. Sein Ball blieb aber in der Wolfener Deckung hängen. Danach ver schluss, traf den Ball aber noch nicht richtig. Von den Grün-Weißen aus Wolfen kam bis auf einen weit übers Tor gehenden Schuss (15.) nichts.

Der HSC kontrollierte das Spiel und wartete geduldig auf Fehler in der Hintermannschaft der Gäste, die gut im Raum standen. Nach einer halben Stunde ein Lebenszeichen der Gäste. Ein gut getretener Freistoß aufs kurze Eck fand aber in Özcelik seinen Meister. Aus Wolfener Sicht sollte es die letzte Chance in Halbzeit Eins gewesen sein, der Rest gehörte dem HSC, der mehr für den Führungstreffer investierte. Der nach verletzungsbedingtem Aus für Burgdorf in die Partie eingewechselte Hering setzte nach einem Pressschlag (38.) energisch nach, zwar noch ohne Erfolg, aber die Richtung war klar. Keine zwei Minuten später wurde sein Einsatz belohnt. Nach erfolgreichem Nachsetzen und Pass nach Außen auf Probst flankte dieser genau in den Strafraum auf Matthias, dieser mit geschickter Körperdrehung und Schuss ins lange Eck für die verdiente 1:0-Führung (40.) sorgte. Mit dem Resultat ging es in die Halbzeitkabinen.

Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag. Der Sekundenzeiger hatte noch keine volle Umdrehung gemacht, da stand es bereits 2:0 für den HSC. Kreibich hatte präzise in den Strafraum auf Hering gepasst, dieser den Torwart noch umspielt und den Ball mit letztem Einsatz aus spitzen Winkel ins Tor befördert. Nachdem Kreibich beim Freistoß und Hahn im Nachschuss (53.) noch scheiterten, erhöhte der Gastgeber eine Minute später zum entscheidenden 3:0. Wiederum war der agile Hering maßgeblich dran beteiligt, in diesem Fall als Passgeber für den zweifachen Torschützen Matthias. Der HSC nahm danach das Tempo heraus , ließ die Gäste besser ins Spiel kommen, ohne in Gefahr zu geraten. Haldensleben hatte auch in der zweiten Halbzeit bessere Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Mit diesem Erfolgserlebnis dürfte der Haldensleber SC genug Selbstvertrauen getankt haben, um auch beim Spitzenreiter Sandersdorf zu bestehen.

Haldensleber SC: Özcelik - Gassel (59. Stallmann), Zöger, Probst, C. Madaus (68. Wehrmeister), Hahn, Stach, Kreibich, Girke, Matthias, Burgdorf (30. Hering).

Tore: 1:0 Matthias (40.), 2:0 Hering (46.), 3:0 Matthias (64.).

Zuschauer: 109. Schiedsrichter: A. Luther (Halle).