Haldensleben (dei). Der Angriff des Haldensleber SC (HSC) auf die Spitzenposition der Fußball-Verbandsliga hat nach dem 1:2 gegen den Oscherslebener SC ein vorläufiges Ende erfahren. Am Sonnabend um 15 Uhr muss der Haldensleber SC nun unter dem Eindruck des verlorenen Bördeduells beim SV 09 Staßfurt im Stadion der Einheit antreten (Hinspiel 4:1).

Der Gegner steht seit kurzem unter neuer sportlicher Leitung. Ex-FCM-Spieler und Ex-Schönebeck-Trainer Peter Köhler hat das Ruder von René Schulze übernommen. Der neue Trainer kommt aus einer fußballbegeisterten Familie, denn auch Vater und Bruder jagten dem runden Leder nach. Nun wird er versuchen, den abstiegsbedrohten 09-ern neues Leben einzuhauchen, bei denen sich hartnäckig Gerüchte halten, dass einige Leistungsträger den Verein in Richtung Bernburg oder Schönebeck am Saisonende verlasssen.

Die Haldensleber beschäftigen sich aber nicht mit diesen Dingen, sondern schauen auf sich selbst. Trainer Stephan Grabinski bringt es auf den Punkt: "Wir haben durch die Niederlage gegen den OSC eine große Chance liegen lassen. Nun müssen wir wieder aufstehen und es gegen Staßfurt besser machen, denn dort sind wieder drei Punkte zu vergeben. Wir stellen uns aber auf einen ähnlich kompakt stehenden und kampfstarken Gegner wie zuletzt den OSC ein." SR: Sven Schweinefuß, Uwe Biermann, Miriam Schweinefuß

Tabellensituation

1. Sandersdorf2451:2249

2. Haldensleben2446:2645

3. Piesteritz2336:1745

4. Preussen2336:2345

5. Halle-Amm.2338:2642

10. Oschersleben2429:3133

12. Stendal2332:3921

14. Staßfurt2330:5519

15. TSV Völpke2418:4116

16. Naumburg2322:5813