Barleben (cwa). Im vergangenen Jahr ist der "Hatsuun Jindo" Karate-Club Magdeburg-Barleben Ausrichter der Deutschen Meisterschaft des DJKB (Dachverband) gewesen. In diesem Jahr machten sich zwölf Teilnehmer auf den Weg nach Köln und lieferten dort dank ihrer erfolgreichen Auftritte den Beweis für erstklassige Trainingsarbeit im Heimatverein ab.

Von 24 Starts, davon 18 im Junioren- und Jugend-Bereich, knüpfte der HKC an seine Erfolgsserie im ersten Halbjahr an. So bewies Stephan Walsleben als Sensei, der selbst immer noch aktiv an den Start geht, dass es sich immer wieder lohnt zu kämpfen.

Ruhe, Geduld und Kontinuität wurden auch in diesem Jahr bei der Deutschen Meisterschaft für die Starter des HKC wieder mit Erfolg gekrönt. Zwei Deutsche Meistertitel und drei dritte Plätze sind bei dem hohen Niveau der Starter eine reiche Ausbeute.

Gleich zu Beginn waren die Karatekas des HKC in allen Altersgruppen im Kumite (Kampf) am Start. Tim Meyer/Jens Krömmling/Thomas Koecke belegten in der Gruppe Kumite-Team 15 bis 17 Jahre einen dritten Platz.

Auch Robert Schlese/Kevin Meier/Pascal Steiner bewiesen im Kumite-Team bei den 18- bis 20-Jährigen mit einem dritten Platz Präsenz. Das Kumite-Team der Damen ab 21 Jahre mit Bianca Walsleben/Josephine Baborowski/Katharina Feldmann zeigte, trotz der noch sehr jungen Besetzung, Biss und eine gute technische Kampfweise und freute sich über einen starken dritten Platz bei den Frauen.

Stephan Walsleben machte in der Königsdisziplin des Karate die Sache perfekt. In den Einzelkämpfen unterlag er nur knapp durch einen unaufmerksamen Moment dem späteren Deutschen Meister. Eine zweite Chance, seine Leistungen unter Beweis zu stellen, erhielt er durch seinen Start für das Kumite-Team aus Köln ab 21 Jahre. In den Vorrunden zeigte er zielgerichtete, konsequente Kämpfe und am späten Abend motivierte er durch seinen Sieg im Finale die anderen beiden Kämpfer, was zum Deutschen Meister für das Team führte.

Dass die Nachwuchsarbeit im HKC stimmt, bewies das Kata-Team (Kampf mit einem imaginären Gegner) der Jugend in der Gruppe 15 bis 17 Jahre. Erstmalig gingen sie in neuer Besetzung mit Tim Meyer/Jens Krömmling/Thomas Koecke an den Start und zeigten trotz des Gewinns des Deutschen Meistertitels, dass diese Mannschaft ausbaufähig ist.