Magdeburg (rsc) l Am vergangenen Sonntag galt es für die Volleyballer der SG Rosian die Hürden WSG Reform Magdeburg und Genthiner VV zu nehmen. Nur so hätten sie ihre Siegesserie fortsetzen und sich wieder im sicheren Mittelfeld der Landesliga Nord positionieren können.

Durch die krankheitsbedingten Ausfälle von Andreas Marschner und Kai Ziolkows- ki wurde die Stammaufstellung umgestellt. Mit der Überzeugung durch druckvolle Angriffe die WSG Reform zu schlagen, ging es in den ersten Satz. Der Plan scheiterte jedoch zunächst. Abstimmungsprobleme bereits in der Annahme führten zu einem schnellen Rückstand des neuformierten Sechsers.

So nahm Trainer Ziolkowski beim Stand von 3:7 die erste Auszeit. Im Anschluss konnte sich die SG zwar etwas stabilisieren, jedoch den 20:25-Satzverlust nicht verhindern.

Der Start in den zweiten Satz misslang völlig und Rosian lag schnell mit 0:4 zurück. Den Knackpunkt des Spiels bildete eine Aufgabenserie der WSG, die zu einem deutlichen Rückstand von 7:16 führte. Nicht nur die Annahme der SG wackelte, auch die Angreifer schienen schier zu verzweifeln. Die gegnerische Feldabwehr konnte ein ums andere Mal die Angriffe der Rosianer zunichte machen. Die Spielfreude der Ehle-Volleyballer war nun gebrochen und sichtlich unmotiviert ließen sie den Satz mit 15:25 aus den Händen gleiten. Auch eine Umstellung zu Beginn des dritten Satzes konnte an der scheinbaren Einstellung nicht viel ändern. So verloren die Rosianer Punkt um Punkt.

Mit der Einwechslung von Routinier Reiner Schmidt beim Stand von 10:18 versuchte der Trainer, noch einmal Akzente zu setzen. Auch wenn die Lage aussichtslos schien, galt es doch zumindest die Motivation und den Kampfgeist für das nachfolgende Spiel noch einmal anzuheizen. Auch den dritten Satz verlor die SG klar mit 25:16 und somit auch wichtige Punkte, um sich vom Abstiegskampf abzusetzen.

Im zweiten Spiel des Tages ließen die Ehle-Städter das erste Spiel vergessen und legten los wie die Feuerwehr. Sie setzen sich sofort mit 6:0 ab. Der starke Mittelblock der Genthiner machte ihnen jedoch das Leben schwer und sie konnten zum zwischenzeitlichen 12:12 ausgleichen.

Beide Mannschaften kämpften um jeden Punkt, so dass zum Satzende das Spiel auf Messers Schneide stand. Beim Stand vom 22:24 konnte die SG den Aufschlag zurück erobern und durch sichere Aufgaben von Peter Krüger den ersten Satzgewinn mit 26:24 einfahren.

Im zweiten Satz schien die Mannschaft wieder in alte Muster zu verfallen. Der Rosianer Mittelblock bekam seine Gegenüber nicht in den Griff und Genthin konnte eine Vielzahl von Punkten über die Mittelposition verzeichnen. Der zweite Satz ging so mit 25:15 klar an die Genthiner-Mannschaft.

In den Sätzen drei und vier konnte dieses Manko eingedämmt werden. Die Außen unterstützten nun ihren Mittelblocker mehr und konnten die gegnerischen Angriffe zum Teil mit sehenswerten Dreierblöcken zu Nichte machen. Die so zurück erlangte Stabilität im Block puschte auch das eigene Angriffsspiel der Rosianer und führte mit 25:20 und 25:21 zum Spielgewinn.

Bereits am kommenden Sonntag wird es in der Güterglücker Turnhalle zum Rückspiel gegen den Genthiner VV kommen. Weiterhin erwartet die SG die Liganeulinge der GutsMuths Quedlinburg in eigener Halle.

SG Rosian: Kolwitz, Kieler, Seeger, Steffen, Krüger, Lösel, Schmidt.