Nachwuchshandball l Wittenberg (azi/sza) Nachdem die Handball-D-Jugend des HSV 2000 Zerbst im letzten Anhaltliga-Spiel den Tabellenersten schlagen konnte, sollte nun auch ein Erfolg in Wittenberg her, um weiter die Möglichkeit zu haben, oben in der Tabelle mitzuspielen. Es galt beim kampfstarken Team des HBC Wittenberg zu bestehen. Dass es kein einfaches Spiel werden sollte, zeigte sich von Beginn an. Am Ende sprang ein äußerst knapper 24:23 (12:13)-Sieg heraus.

Die Zerbster ließen die Souveränität des vergangenen Spiels vermissen, wirkten gehemmt, nervös und teilweise auch zerfahren. Große Probleme hatten sie mit dem auf der halblinken Position des HBC spielenden Joey Krieckemeier. Immer wieder setzte er sich einsatzfreudig durch und hatte dann noch den Blick für seine Nebenleute.

Trotz mehrfachen Wechsels in der Deckung gelang es den Zerbstern nicht wirklich, dessen Kreise einzuschränken. Irgendwie lief es nicht rund an diesem Tag. Im Angriff kam dann auch noch Pech mit Pfostenwürfen dazu, so dass die Seiten beim Stand von 13:12 für den HBC gewechselt wurden.

In der Kabine appellierten die Trainer deutlich an die Einstellung und den Willen der Mannschaft. Beides zeigten sie dann in der zweiten Halbzeit, auch wenn das Spiel nicht wirklich besser lief. Mit dem unbedingten Willen, die Punkte zu holen, kämpften sich die Zerbster immer wieder zurück ins Spiel.

Am Ende stand dann ein glücklicher Sieg für den HSV zu Buche. Beim Stand von 23:24 waren die 40 Minuten um und die Erleichterung bei allen Beteiligten zu spüren.

"Es ist in einer Saison auch wichtig, ein Spiel zu gewinnen, in dem man nicht so überzeugt hat" resümierte Trainer Axel Zielesniak. "Jetzt kann die Mannschaft weiter nach oben schauen und sich erholen, bevor am 15. Februar das Team des SV Grün-Weiß Wittenberg zu Gast ist", so der Coach.

Das Spiel gegen den Tabellenzweiten beginnt um 12.45 Uhr und die Mannschaft hofft auf die zahlreiche Unterstützung ihrer Fans und treuen Zuschauer.

HSV Zerbst: Michael Reis - Eike Alarich, Tim Heine, Kevin Kulot (2), Fynn Zielesniak, Laurenz Brodows- ki (8/2), Felix Wuttke (5), Michel Lewin (1), Fin Koppensdorf, Kay Winter (8), Max Hemmerling.