Fußball l Roßlau (msc) Am vergangenen Samstag verlor die FSG Walternienburg/Güterglück in Roßlau gegen den Tabellenführer der Fußball-Kreisoberliga, den SV Chemie Rodleben, verdient mit 1:3 (1:1).

Rodleben erwischte nicht seinen besten Tag, was nach der langen Winterpause und auf schwerem Geläuf auch niemanden verwunderte. Zur Pause hatte die FSG zurecht Hoffnung, etwas Zählbares mitzunehmen, aber in der zweiten Hälfte beschäftigte sie sich mehr mit dem Schiedsrichter als mit dem eigenen Spiel. So verlor sie am Ende nicht nur das Spiel, sondern auch noch Kapitän Jens Görisch (Gelb-Rot) und Kevin Tinaglia (Rot). Zudem sah Pascal Lude seine fünfte Gelbe Karte und fehlt ebenfalls zum Rückrundenstart in Kochstedt.

"Schiedsrichter Knick (aus Roßlau) verlor von der ersten zur zweiten Hälfte völlig die Linie. Rodleben bekam bei jeder kleinsten Situation einen Freistoß zugesprochen, Handspiele wurden nur für Rodleben ausgesprochen. Spieler wurden beleidigt und mit `verpiss dich` vom Schiedsrichter provoziert. Dass kein Spieler so etwas auf sich sitzen lässt ist klar, was die Platzverweise nicht entschuldigt, sie aber in einem anderen Licht dastehen lässt", betonte die Vereinsführung.

FSG Walternienburg/Güterglück: Olaf Körner - Felix Körner, Görisch, Fricke, Schulz (69. Lachmann), Harbig, Allner, Lude, Tinaglia, Hahn (46. Hinz), Albrecht (71. Schulz).