Ein weiteres Landesliga-Heimspiel bestritten die zweiten Tischtennis-Herren vom TTC "Anhalt" Zerbst am vergangenen Wochenende. Gegen den vorjährigen Verbandsligisten Glück Auf Staßfurt sprang für die Anhalter ein hoher 12:3-Kantersieg heraus.

Zerbst l Durch alle drei gewonnenen Eingangs-Doppel legten die Gastgeber den perfekten Punktspielstart hin. Die Duos Zander/Noack, D. Wollschläger/Puls und E. Wollschläger/Senst konnten dabei ihre Kontrahenten teilweise mühelos in die Schranken weisen.

Im ersten Einzel des oberen Drittels musste sich Dietmar Wollschläger den hart platzierten Vorhandschüssen von Amme nach drei Sätzen beugen. Im offenen Schlagabtausch mit Abwehrkünstler Busche verließen Johannes Zander zusehends die Kräfte und er steckte eine Fünfsatzniederlage ein.

Dem versuchten Aufbäumen der Gäste machten die nachfolgenden Zerbster danach schnell den Garaus. In der Mitte stellte sich Eric Wollschläger nach Anfangsproblemen immer besser auf die kurz abspringenden Noppenbälle von Friedrich ein und verwandelte nach vier Durchgängen seinen zweiten Matchball. Ihm folgte Dennis Puls, der Nachwuchstalent Büchtemann mit viel Unterschnitt in arge Bedrängnis brachte.

Das untere Zerbster Paarkreuz führte den Siegeslauf weiter fort. Mario Noack und Mario Senst fertigten ihre überforderten Gegner Henschke und Vetterlau ohne Probleme ab und stellten den 7:2-Halbzeitstand her.

Der Bann bricht

Nun brach auch bei den TTC-Herren aus dem oberen Paarkreuz der Bann. Zander setzte sich durch viele genau platzierte Topspins nach fünf Sätzen gegen Amme durch. In der Begegnung mit Busche dominierte D. Wollschläger die längeren Schupfballwechsel und profitierte außerdem von seinen mehrfach verwandelten Vorhandschüssen.

Den nächsten Zähler heimste E. Wollschläger im mittleren Paarkreuz ein, indem er Büchtemann nach vier Durchgängen abservierte. In der sehr knappen Auseinandersetzung mit Friedrich musste sich Puls mit 9:11 im Finaldurchgang beugen und die Staßfurter konnten ein letztes Mal verkürzen.

Der krönende Abschluss war den Sportkameraden aus dem unteren Drittel vorbehalten. Wie schon in der vorherigen Einzelrunde machten Noack und Senst mit ihren Konkurrenten auch diesmal kurzen Prozess und feierten mit ihrem Team den höchsten Saisonheimsieg.

Durch die hervorragende Mannschafts-Leistung sollte der TTC-Sechser mit nun 14 Pluspunkten und sieben Zählern Vorsprung auf einen Abstiegsplatz den Klassenerhalt in der Landesliga eingefahren haben.

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