Zerbst (sza) l Am Wochenende steht in der Fußball-Kreisoberliga und der Kreisliga des KFV Anhalt der 26. Spieltag auf dem Programm. In der Kreisklasse wird der 23. Spieltag ausge- tragen.

Kreisoberliga

Nach dem Gipfeltreffen scheint wohl endgültig eine Entscheidung in Sachen Kreismeisterschaft und Aufstieg in die Landesklasse zugunsten der Chemiker aus Rodleben gefallen zu sein.

Für die drei Teams aus dem Verbreitungsgebiet der Volksstimme stehen unterschiedlich schwere Aufgaben an. Die zuletzt schwache FSG Steutz/Leps (Platz 12) empfängt den Dritten, den Dessauer SV 97. Die FSG muss sich steigern, um nicht weiter abzurutschen. Dass sie auch Spitzenteams schlagen kann, hat sie schon des Öfteren bewiesen.

Auf die FSG Walternienburg/Güterglück (10.) wartet heute zumindest von der Papierform her eine lösbare Aufgabe. Sie ist in Güterglück Gastgeber für den Tabellenvorletzten, SV Germania 08 Roßlau II. Doch Vorsicht ist geboten, denn die Germania zeigte in der Vorwoche mit dem 2:0 gegen den SV Dessau 05II ein Lebenszeichen, auch wenn sie auf Grund der Situation ihrer Landesklasse-Mannschaft in der Staffel 5 wohl ebenfalls zwangsläufig in die Kreisliga absteigen muss.

Schlusslicht BSV Deetz/Lindau empfängt heute die SG Jeber-Bergfrieden/Serno (8.) und wird es erneut schwer haben zu punkten.

Kreisliga

Hier ist in Sachen Meisterschaft und Aufstieg fünf Spieltage vor Ultimo noch alles offen. Mit Rot-Weiß Zerbst II, Lok Dessau, Grün-Weiß Dessau, Chemie Rodleben II und Gohrau sind noch fünf Teams im Rennen.

Die schwerste Aufgabe steht vor Tabellenführer Zerbst II, der diese jedoch bei Blau-Weiß Dessau (7.) lösen sollte.

Für die SG Dobritz/Garitz (10.) steht nach der Derby-Niederlage in Zerbst ein Heimspiel an. Die Rudolf-Truppe empfängt den Zwölften der Tabelle, die SG Waldersee/Vockerode II und sollte diese Aufgabe meistern.