Zum Abschluss der mit Abstand erfolgreichsten Saison ihrer Geschichte sicherten sich die Kegel-Herren des TuS Leitzkau nach dem Gewinn des Kreispokals, dem Landesmeister-Titel und dem Aufstieg in die 2. Bundesliga auch noch den Landespokal.

Schönebeck l Beim Final-Four-Turnier in Schönebeck konnten mit Wörlitz und Kayna die beiden Verbandsliga-Aufsteiger bezwungen werden.

Viermal standen die "Wölfe" bislang im Finale, doch bislang hieß es immer nur Rang zwei. Zuletzt mussten sich die Leitz- kauer vor zwei Jahren Turbine Zschornewitz beugen.

Nun ging es im Halbfinale zunächst gegen den SV Grün-Weiß Wörlitz, gegen den man 2008 im Endspiel unterlegen war. Dieses Mal dominierte Leitzkau die Partie von Beginn an. Ralph Stiebert (4:0, 573:542) ließ dem besten Wörlitzer, Peter Reschke, keine Chance und auch René Geißler (2:2, 556:534) gewann seinen Mannschaftspunkt (MP) am Ende sicher.

Letzte Zweifel am Final-Einzug beseitigte Marcus Gerdau (4:0, 616:538) mit dem absoluten Turnier-Höchstwert von 616 Kegeln. Da fielen auch die knappen Punktverluste von Sebastian Lorf (2:2, 526:532) und Harald Schreiter (2:2, 517:522) nicht mehr ins Gewicht. André Fischer (4:0, 575:533) sorgte mit dem nächsten Spitzenresultat für zufriedene Gesichter bei den Verantwortlichen.

Mit 6:2 Punkten und 3363:3201 Kegeln fiel der Sieg deutlicher aus als erwartet, obwohl die Wörlitzer nicht enttäuschten. Im zweiten Semi-Finale besiegte gleichzeitig SV Fortuna Kayna den SV Blau-Weiß Elsnigk ebenfalls mit 6:2 (3228:3060).

Damit schien der Meister der Landesliga Süd sein Pulver aber weitestgehend verschossen zu haben. Lediglich Mario Grimmer konnte im Startdurchgang des sonntägliches Endspiels mit einem Topergebnis aufwarten. Dies half ihm aber nicht, da Stiebert (3:1, 570:546) noch stärker spielte. Auch Geißler (3:1, 550:495) überrollte seinen Gegenspieler und das Finale nahm seinen erhofften Lauf.

Der erneut Tagesbeste Gerdau (3:1, 572:497) holte seinen MP ebenso wie René Haberland (2:2, 523:510) und im Schlussdurchgang auch Michael Dreßler (3:1, 547:525) und das Duo Fischer/Schreiter (3:1, 546:515). Dadurch gelang sogar ein 8:0 (3308:3088)-Erfolg, bei dem Kayna zwar unter seinen Möglichkeiten blieb, sich aber trotzdem über die Qualifikation für den deutschen Pokalwettbewerb freute.

Leitzkau war als Bundesliga-Aufsteiger bereits für den DKBC-Pokal qualifiziert. Der Jubel der "Wölfe" war dennoch groß, im fünften Finalanlauf den Landespokal endlich in Händen zu halten.

Gleichzeitig siegten die Frauen der SG Drosa ebenfalls erstmals im Finale gegen den SV Rot-Weiß Großörner mit 5:3 (3109:3031).

Nun stehen die Einzelmeisterschaften auf Landesebene für die Leitzkauer Kegler an. Den Beginn machen am Wochenende die Jugend und die Senioren. Unter anderem spielt die Titelverteidigerin der Altersklasse U18, Jessica Frebel, in Schkopau.

Am 24. und 25. Mai werden dann die Meisterschaften der Erwachsenen-Klassen in Sangerhausen und Schönebeck ausgespielt.

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