Zum letzten Heimspiel der Kreisoberliga-Saison empfing der VfL Gehrden die abstiegsbedrohten Kicker des Stegelitzer SV. Der unangenehme Gegner machte es den Gehrdenern lange schwer, doch am Ende konnte sich die Heimelf durch zwei Tore von Lars Günther mit 2:0 (2:0) durchsetzten.

Lübs l Das Spiel begann mit gegenseitigem Abtasten. Beide Mannschaften spielten zunächst auf Sicht und versuchten die eigenen Fehler zu minimieren. Nach einer Viertelstunde kam der VfL immer besser in Fahrt. Aus einer sicheren Abwehr heraus wurde das Spiel über die Außen aufgezogen und so ergaben sich gute Chancen.

In der 20. Minute hatten die Zuschauer schon den Torjubel auf den Lippen, doch ein Treffer von Felix Schunke zählte nicht, da Florian Baumgart zuvor gefoult hatte. Der VfL drückte und wurde belohnt. Nach feinem Anspiel aus der Tiefe verlud Günther seinen Gegenspieler und vollstreckte sehenswert zur Führung.

Nur zwei Minuten später klingelte es wieder, als Günther kurzentschlossen aus der Drehung zum 2:0 abdrückte. In der 28. Minute scheiterte Eike Höhn am guten Torhüter der Gäste. Weitere gute Chancen durch Baumgart blieben ungenutzt. Auch Schunke und Stephan Lange machten zu wenig aus den sich bietenden Möglichkeiten.

Mangelnde Präzision

Nach der Pause das gleiche Bild. Stegelitz musste in der Verteidigung Schwerstarbeit verrichten und deren Stürmer konnten sich ausruhen. Der VfL spielte munter nach vorn und erarbeitete sich Chancen. Allein die mangelnde Präzision im Abschluss verhinderte eine höhere Führung.

Mitte der zweiten Halbzeit ließen die Kräfte und die Konzentration jedoch nach, so dass Stegelitz besser ins Spiel kam. Immer wieder wurden die Bälle lang geschlagen und beim VfL fehlte zuweilen die richtige Zuordnung.

Die größte Chance war ein Lattenkracher aus 28 Metern, doch der Anschlusstreffer wollte nicht fallen. Gegen Ende brachten die Gäste noch einmal Härte ins Spiel. Nach einem bösen Foul an der Auslinie sah ein Stürmer der Gäste die Rote Karte. Nur eine Minute später kam es zur Rangelei an der Auslinie und der bereits verwarnte Spieler bekam zurecht die Ampelkarte durch den gut amtierenden Schiedsrichter.

Das Spiel war im Ergebnis gerecht, da der VfL mehr für das Spiel tat. Leider war die Chancenverwertung ungenügend und gegen stärkere Gegner kann diese Spielweise auch nach hinten losgehen.

Stegelitz verabschiedet sich aus der Kreisoberliga, denn für eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt hätten sie gewinnen müssen. Leider schlug am Spielende die Motivation einiger Spieler in Frust um, die jedoch vom Schiedsrichter zurecht des Feldes verwiesen wurden.

VfL Gehrden: Götze - Schöbel, Ca. Rehse (58. Schrimpf), Chr. Rehse, Leps (71. Pietschner), Tanz (64. Sens) - Höhn, Lange, Schunke - Baumgart, Günther.

SR: Schiedsrichter: Uwe Friedrichs (Blau-Weiß Gerwisch), Diana Nagel, Czeslaw Przygocki.ZS: 39.