Zerbst/Dessau (ste/sza) l Kürzlich konnten sich die Judo-Mädchen der siebten und achten Klassen des Philantropinum Gymnasiums in Dessau richtig laut freuen. Hatten sie doch beim Landesvergleich der Schulen von Sachsen-Anhalt in Wanzleben das Ticket für das Finale von "Jugend trainiert für Olympia" im September in Berlin gelöst.

Das bedeutet eine Woche lang das Gefühl von Olympia mit großer Eröffnungsparty, starken Wettbewerben in verschiedenen Sportarten und vielen Begleitveranstaltungen erleben.

Der PSV Anhalt-Zerbst ruft deshalb die Schulen in Zerbst und Loburg auf, sich für den Ausscheid im nächsten Schuljahr 2015 vorzubereiten. "Entweder als Arbeitsgemeinschaft oder direkt bei uns im Verein sollten bei den Jungen und Mädchen Mannschaften mit sechs bis neun Mitgliedern entwickelt werden", schlägt Stefan Eigl vom PSV vor.

Nicht ohne Grund wird Judo in vielen Schulen als Bestandteil des Schulsports sowie als wahlobligatorisches Fach in Ganztagsschulen angeboten. Voraussetzung ist, dass mindestens ein Sportlehrer die Qualifikations- und Weiterbildungsangebote durchläuft.

"Judo wird wie die meisten Kampfsportarten entwicklungsorientiert auf das Erreichen von Schüler- bis Meisterstufen oder wettkampforientiert trainiert", so Eigl, der anfügte: "Jede Variante entwickelt die psychischen und physischen Möglichkeiten der Sportler. Gleichzeitig stärkt das Training die Kommunikationsfähigkeiten durch klare Regeln und die ganz einfache Tatsache, dass es immer eines Partners zum Üben bedarf.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Warum sollten die Schulen aus der Region mit ihren Talenten nicht das Ticket für Berlin lösen können?

Weiterführende Informationen finden Sie im Internet unter: www.jugendtrainiertfuerolympia.de/judo_allgemeine_bestimmungen