Die Landesbestenermittlungen Sachsen-Anhalts im Turnen in der Leistungsklasse KM IV fanden in diesem Jahr in Sandersdorf statt. Unter den 50Besten des Landes hatten sich Victoria Hein, Mia Waschke, Tessa Weferling und Ciara-Melina Arndt vom TSV Rot-Weiß Zerbst qualifiziert.

Sandersdorf l Verletzungsbedingt konnte Tessa nicht an dem Wettkampf teilnehmen. Für die anderen galt es, sich in einem starken Starterfeld zu behaupten.

Gleich zum Auftakt stand der neu in das Programm aufgenommene Sprungtisch an. Da alle drei Mädchen sehr aufgeregt waren, konnte das durch intensives Training neu erworbene Sprungvermögen nicht umgesetzt werden. Alle drei Zerbsterinnen hätten besser springen können.

Nervosität setzte sich fort

Am zweiten Gerät, dem Zitterbalken, setzte sich die Nervosität weiter fort. Viele Wackler und Unsicherheiten machten die Übungen aus. Auch wenn es keine Stürze gab, waren die Wertungen nicht zufriedenstellend.

Gute Leistungen waren endlich am Stufenbarren zu sehen. Victoria und Mia erturnten ordentliche Elfer-Wertungen. Mia Waschke erkämpfte sich sogar einen Finalplatz, war also unter den besten sechs Turnerinnen an diesem Gerät.

Das letzte Gerät im Vierkampf war der Boden. Hier gaben alle drei noch einmal ihr Bestes und präsentierten sich sehr gut. Victoria und Mia schaffen es in das Gerätefinale. Victoria Hein war im Mehrkampf am Ende Neunte des Landes Sachsen-Anhalt, Mia Waschke, die erst seit November 2013 trainiert, wurde Zwölfte und Ciara-Melina Arndt belegte den 39. Platz.

Für Victoria und Mia galt es, noch die zweite Runde des Wettkampfes, die Gerätefinals, zu bestreiten. Mia durfte am Stufenbarren noch einmal zeigen, was sie drauf hat. Kleinere Fehler kosteten sie allerdings die Medaille, es wurde der tolle vierte Platz.

Ausdrucksstarke Zerbster

Im Bodenfinale gaben sich beide Zerbster Mädchen wiederum ausdrucksstark, aber die Schönebecker Turnerinnen traten eben etwas stärker auf. So blieb auch am Boden nur der vierte Platz für Victoria Hein.

Ein langer und anstrengender Wettkampf lag hinter den Turnmädchen, die aber im Anschluss gleich noch in der Turnshow beim Lepser Dorffest mitmachten.