Auch im zweiten Punktspiel der neuen Serie 2014/15 beim SV Arminia Magdeburg kam die Landesklasse-Elf des TSV Rot-Weiß Zerbst über ein 1:1 (1:0)-Remis nicht hinaus.

Magdeburg l "Wir hatten in der ersten Viertelstunde vier einhundertprozentige Chancen, machen aber kein Tor", ärgerte sich TSV-Trainer Torsten Marks. "So konnte sich der Gegner wieder ordnen und befreien und die Partie ausgeglichen gestalten."

"Am Ende hatten wir noch das Glück auf unserer Seite, denn wir hätten das Spiel auch verlieren können."

TSV-Trainer Torsten Marks.

Die erste Riesenchance für Zerbst vergab Maximilian Syring, der nach Vorlage von Torben Fischer per Kopf scheiterte.

Auch Florian Sens hatte kein Glück. Nach Pass von Patrick Möbius traf er nur den Pfosten.

Arminia kam in der Folge besser ins Spiel und die Partie war ausgeglichen. Dann die überraschende 1:0-Führung für die Gäste. Florian Sens spielte den Ball perfekt in die Mitte und Christopher Sens netzte aus zirka zwölf Metern ein (45.).

In Hälfte zwei wechselte Marks zwei frische Kräfte ein. Für den Torschützen kam Bastian Wiegelmann und für Syring brachte er Johannes Tiede. Leider musste Wiegelmann nach etwa zehn Minuten wieder vom Feld. Er hatte sich an der Wade verletzt und musste durch Konstantin Wachtel ersetzt werden.

"Die zweite Halbzeit lief nicht mehr so gut", kritisierte Marks. "Wir führen und legen dem Gegner das Tor zum Ausgleich vor." So hatte Ralf Gasch in der 60. Minute keine Pro- bleme, zum 1:1 einzuschieben.

Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die bessere Chance zur Führung hatten jedoch die Gastgeber. Als sich Florian Sens verschätzte, entwickelte sich für die Arminen ein schneller Konter, der zum Glück für die Rot-Weißen nur an der Latte landete (81.).

"Am Ende hatten wir noch das Glück auf unserer Seite, denn wir hätten das Spiel auch verlieren können", so der Trainer, der positiv hervorhob, dass "aus beiden Spielen jeweils wenigstens ein Punkt gerettet wurde".

Dennoch wünscht er sich: "Wenn wir die Chancen alle reinmachen, sind wir auf der sicheren Seite. Daran müssen wir arbeiten."

Am Samstag steht das Kreispokalderby gegen die FSG Steutz/Leps an. In der Liga wartet dann mit Germania Olvenstedt ein schwerer Gegner.

"Wir hatten vor der Saison ein klares Konzept, das nun durch Verletzungen nicht mehr passt. So mussten wir am ersten und zweiten Spieltag wieder bei Null anfangen und uns neu ordnen. Es fällt einigen schwer, sich permanent neu umzustellen. Von daher fehlt uns die nötige Konstanz", so Marks.

Zerbst: Werner - Florian Sens, Fischer, Wollgast, Weise, Patrick Möbius, Christopher Sens (46. Wiegelmann - 57. Wachtel), Gieseler, Syring (46. Tiede), Sebastian Sens, Böning.

SR: Christian Schütze (Möser), Christopher Bethke, Marco Krankemann. Tor: Christopher Sens (45.).