Zerbst/Nedlitz l Heute um 15 Uhr steht in der Landesklasse 2 der siebte Spieltag an. Dieser hält zwar kein Spitzenspiel bereit, dennoch gibt es interessante Paarungen.

Darunter ist die Partie des Tabellenfünften, des TSV Rot-Weiß Zerbst, der heute die SG Gnadau empfängt. Die Gnadauer stehen zwar auf Rang 15 der Tabelle, doch die Salzlandstädter werden die Jungs um Trainer Torsten Marks mitnichten auf die leichte Schulter nehmen, denn gegen sie sahen sie meist nicht so gut aus.

"Ich denke, es wird ein zähes Spiel gegen einen kampfstarken Gegner", sagte der Trainer, der heute auf Daniel Ernst (Leistenprobleme), Konstantin Wachtel (Arbeit) und Carsten Kosel (verletzt) verzichten muss.

"Gnadau ist mit Sicherheit bestrebt, hier was mitzunehmen. Das müssen wir verhindern", so Marks, der für das heutige Spiel mit seiner Mannschaft unter der Woche "sehr viel getan hat und auf Gnadau eingegangen ist".

"Wir sind gut beraten, an die Leistung der Vorwoche anzuknüpfen und die drei Punkte hierzubehalten. Ich bin sehr zuversichtlich, denn im Training habe ich gesehen, wie gut es funktionieren könnte", erzählte er seine Eindrücke und fügte an: "Wir müssen gleich präsent sein und unsere Chancen nutzen, dann klappt es auch mit einem Erfolg."

Für die Nedlitzer steht nach dem mageren 1:1-Remis gegen Fortuna II ein Auswärtsspiel beim Liganeuling Blau-Weiß Neuenhofe an. Die Bördekicker kamen aus der Staffel 1 hinzu und überraschten mit guten Ergebnissen, was ihnen den dritten Tabellenplatz einbrachte.

Für die Nedlitzer steht eine schwierige Aufgabe an, zumal Trainer Helmut Friedrich Besetzungsprobleme hat. Kevin Göritz und Oliver Körner sind noch verletzt. Daniel Pilatzek und Nikolai Kuklin fehlen privat. Und dann ist Hannes Mielchen Rot-gesperrt. Dafür wird Thomas Sanftenberg heute aushelfen, so dass Friedrich mit einem 13 Mann-Kader in die Gemeinde Westheide reisen kann.

"Neuenhofe ist eine Mannschaft, die nicht umsonst auf Rang drei steht", so der Coach, der selbstbewusst anfügte: "Verstecken müssen wir uns nicht und wir fahren nicht hin, um zu verlieren."

Dennoch müssen die Nedlitzer vor allem ihre Chancenverwertung verbessern. "Wir müssen einfach in der Lage sein, solche 1000-prozentigen Chancen wie im letzten Spiel zu verwandeln. Es gibt da keine Ausreden mehr", fordert Friedrich von seiner Truppe, die sicher alles geben wird, um gegen Neuenhofe zu bestehen. Und vielleicht springt eine Überraschung heraus. Im Fußball ist alles möglich.